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Obama bleibt unnachgiebig – Republikaner auf historischem Tief

Trotz neuer Gespräche lässt eine Einigung im US-Etatstreit auf sich warten. Während die Republikaner fieberhaft nach einem Ausweg suchen, stürzen sie mitsamt der Tea Party bei Umfragen auf Rekordtiefen.

Der Alltag ist zurück: Studenten fotografieren sich vor dem Lincoln-Memorial. (17. Oktober 2013)
Der Alltag ist zurück: Studenten fotografieren sich vor dem Lincoln-Memorial. (17. Oktober 2013)
Reuters
Nach getaner Arbeit: Mitglieder des Repräsentantenhauses verlassen das Kapitol. (16. Oktober 2013)
Nach getaner Arbeit: Mitglieder des Repräsentantenhauses verlassen das Kapitol. (16. Oktober 2013)
Reuters
People stand near a closed road gate leading to Fort Point National Historic Site, which has been closed due to the federal government shutdown, in San Francisco, California October 2, 2013. Cancellations and delays caused by the federal government shutdown spread across the United States on Wednesday, ruining dream vacations, upending carefully laid wedding plans and complicating the lives of millions of people.
People stand near a closed road gate leading to Fort Point National Historic Site, which has been closed due to the federal government shutdown, in San Francisco, California October 2, 2013. Cancellations and delays caused by the federal government shutdown spread across the United States on Wednesday, ruining dream vacations, upending carefully laid wedding plans and complicating the lives of millions of people.
Stephen Lam, Reuters
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Der Washingtoner Himmel mochte gestern regenschwer und bleiern sein, an der Wallstreet aber schien die Sonne: Weil die Börsianer erste Anzeichen einer Einigung im vertrackten Etatstreit in Washington gewahrten, schoss der Dow Jones über 300 Punkte in die Höhe. Geholfen hatte dem Index vor allem ein republikanisches Angebot an Präsident Obama: Man sei bereit, die drohende amerikanische Zahlungsunfähigeit zu verhindern und die Verschuldungsgrenze über die Dauer von sechs Wochen bis zum US-Erntedankfest in der dritten Novemberwoche anzuheben. Im Gegenzug müsse sich Obama zu weitreichenden Verhandlungen über die Sanierung der US-Haushalte bereiterklären und dabei erhebliche Kürzungen der Sozialwerke hinnehmen – was der Präsident in der Vergangenheit wiederholt abgelehnt hat.

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