Zum Hauptinhalt springen

Obama gedenkt der Terroropfer

Seine zehntätige Asienreise startete US-Präsident Barack Obama in Indien. In der Finanzmetropole Mumbai gedachte er der Opfer der Terrorserie in zwei Hotels vor zwei Jahren.

Das Bad in der Menge: Barack Obama geniesst den Austausch mit Studenten.
Das Bad in der Menge: Barack Obama geniesst den Austausch mit Studenten.
Keystone
Kennen keine Berührungsängste: Barack und Michelle Obama im Gespräch mit Kindern.
Kennen keine Berührungsängste: Barack und Michelle Obama im Gespräch mit Kindern.
Keystone
Erinnerungsfoto mit Obama: Eine junge Inderin lässt sich mit dem US-Präsidenten ablichten.
Erinnerungsfoto mit Obama: Eine junge Inderin lässt sich mit dem US-Präsidenten ablichten.
Keystone
1 / 18

Knapp zwei Jahre nach der Terrorserie in der westindischen Finanzmetropole Mumbai hat US-Präsident Barack Obama bei einem Besuch am Samstag der Opfer gedacht. Das Treffen mit Überlebenden und Angehörigen der Opfer der Terrorserie markierte den Beginn von Obamas Indien-Besuch.

Obama sagte, mit dem Gedenkanlass sende er eine sehr klare Botschaft: «Dass die Vereinigten Staaten und Indien in ihrer Entschlossenheit vereint stehen, unseren Völkern eine Zukunft der Sicherheit und des Wohlstands zu geben.» Washington und Neu Delhi würden ihre Zusammenarbeit gegen den Terrorismus verstärken.

Enge Zusammenarbeit

Schon heute arbeiteten die Vereinigten Staaten und Indien enger zusammen als je zuvor, sagte Obama. «Ich freue mich darauf, unsere Kooperation gegen den Terrorismus noch weiter zu vertiefen, wenn ich Premierminister (Manmohan) Singh in Neu Delhi treffen.»

Der US-Präsident fügte hinzu: «Mumbai ist ein Symbol für die unglaubliche Energie und den Optimismus, der Indien im 21. Jahrhundert definiert.» Pakistan nannte Obama in seiner Ansprache nicht.

Ende November 2008 hatten Attentäter aus Pakistan 166 Menschen getötet. Als erstes ausländisches Staatsoberhaupt seit der dreitägigen Terrorserie stieg Obama im Taj-Mahal-Hotel ab, das eines der Ziele der Terroristen war.

Mehrtägiger Indien-Besuch

Obama war Morgen nach einem Zwischenstopp auf dem US- Luftwaffenstützpunkt im deutschen Ramstein zusammen mit seiner Ehefrau Michelle in Mumbai gelandet.

Im Zentrum von Obamas erstem Tag in Indien - vier Tage nach der Niederlage seiner Demokratischen Partei bei den Kongresswahlen - stehen Wirtschaftsgespräche. Obama wollte an einem hochrangig besetzten Wirtschaftstreffen mit indischen und amerikanischen Unternehmern teilnehmen. Am Abend wollte der US-Präsident eine Ansprache halten.

Politische Gespräche in Neu Delhi

Am Sonntag will der US-Präsident zu politischen Gesprächen in die Hauptstadt Neu Delhi reisen. Dort trifft er Premierminister Singh und Präsidentin Pratibha Patil. Am Montag ist eine Rede vor dem indischen Parlament geplant.

Indien ist mit seinen 1,2 Milliarden Einwohnern die grösste Demokratie der Welt und ein strategischer Partner der USA. Besonders eng waren die indisch-amerikanischen Beziehungen unter Obamas Vorgänger, George W. Bush, der 2006 Indien besuchte.

Obama wird sich drei Tage in Indien aufhalten - sein bisher längster Aufenthalt in einem Land bei einer offiziellen Reise als Präsident.

SDA/ske

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch