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Obama verfolgte Bin Ladens Tod live mit

Das Weisse Haus hat Bilder veröffentlicht, die den US-Präsidenten und seine Entourage während der Aktion gegen Osama Bin Laden zeigen. Sie hörten live mit, was sich in Pakistan abspielte.

Erfahren die neusten Entwicklungen der Operation Geronimo: Barack Obama (hinten) und seine Berater sowie Aussenministerin Hillary Clinton, die bestürzt ihre Hand vor den Mund hält. (1. Mai 2011)
Erfahren die neusten Entwicklungen der Operation Geronimo: Barack Obama (hinten) und seine Berater sowie Aussenministerin Hillary Clinton, die bestürzt ihre Hand vor den Mund hält. (1. Mai 2011)
Weisses Haus
Bespricht sich mit Sicherheitsberater Tom Donilon: Barack Obama am 1. Mai.
Bespricht sich mit Sicherheitsberater Tom Donilon: Barack Obama am 1. Mai.
Weisses Haus
Erhält Glückwünsche: Obama schüttelt Admiral Mike Mullen die Hand, im Vordergrund Hillary Clinton.
Erhält Glückwünsche: Obama schüttelt Admiral Mike Mullen die Hand, im Vordergrund Hillary Clinton.
Weisses Haus
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Der Codename für Osama Bin Laden war Geronimo. Und während die Helikopter über dem pakistanischen Territorium kreisten, versammelte sich US-Präsident Barack Obama mit seinen Beratern im Situation Room im Weissen Haus, um Geronimos Ende mitzuverfolgen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Mission zeigt nun das Weisse Haus auf seiner Website die Momente kurz vor und nach Bin Ladens Tod: Die Regierung hat Bilder ins Internet gestellt, die einer Dramatik nicht entbehren und Barack Obama im Kampf um die Präsidentschaft zusätzlich Auftrieb geben könnten.

Obama erlebte die letzten Momente von Bin Laden mit steinerner Miene. Gemäss «Washington Post» konnten die Anwesenden im Weissen Haus per Satellitenübertragung mithören, wie die Elitesoldaten untereinander kommunizierten.

Die meiste Zeit war es still im Raum. Die Minuten seien so langsam verstrichen, als wären es Tage gewesen, erinnert sich John O. Brennan, Anti-Terror-Chef im Weissen Haus, gemäss der «New York Times». Der Präsident und seine Berater starrten auf einen Bildschirm, auf dem CIA-Direktor Leon E. Panetta erzählte, was sich im fernen Pakistan abspielte. Gemäss der amerikanischen Zeitung soll Panetta folgende Worte gesagt haben:

«Sie haben das Ziel erreicht.»

Mehrere Minuten verstreichen.

«Wir haben Sicht auf Geronimo.»

Einige Minuten später: «Geronimo EKIA.»

EKIA steht für «Enemy Killed in Action». Der Feind ist tot, getötet während eines Gefechts.

Nach Panettas Worten war es lange still im Raum. Dann soll Obama gesagt haben: «Wir haben ihn.»

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