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Obama wird Trumps Lehrmeister

Der Republikaner brauche vor Amtsantritt mehr Orientierung als gedacht. Das hat der amtierende Präsident laut Medienbericht festgestellt.

Mehr Orientierung: Am Donnerstag trafen sich Donald Trump und Barack Obama im Weissen Haus.

US-Präsident Barack Obama wird seinen Nachfolger Donald Trump nach einem Bericht des «Wall Street Journal» wohl umfangreicher beraten als zunächst geplant. Das Blatt schreibt unter Berufung auf ungenannte Quellen im Weissen Haus, Obama habe beim bisher ersten Treffen mit Trump am vergangenen Donnerstag erkannt, dass der Republikaner mehr Orientierung brauche als gedacht.

Den Angaben zufolge schien der künftige US-Präsident überrascht von der Breite des Aufgabenspektrums. Gleiches habe für sein Team gegolten. So seien sie sich nicht bewusst gewesen, dass der gesamte Stab des Präsidenten im West Wing mit dem Ende der Amtszeit Obamas ausgetauscht werden müsse.

Keine Stellungnahme von Trump

Wie das Blatt weiter schreibt, habe sich Trump vor einem Wahlsieg mit der Organisation der Machtübergabe nicht abgeben wollen. Trumps Team wollte zu diesem Bericht keine Stellungnahme abgeben.

Der Geschäftsmann Donald Trump wird der einzige US-Präsident sein, der noch nie ein politisches Amt oder eine Funktion im Militär innehatte. Bis zur Amtsübernahme am 20. Januar sind es noch gut zehn Wochen.

SDA/woz

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