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Obamas Beruhigungspille für Asien

Der US-Präsident reist in den Fernen Osten, um die enttäuschten Partner zu beschwichtigen.

Am Flughafen südlich von Seoul gelandet: US-Präsident Barack Obama schüttelt dem südkoreanischen Aussenminister Cho Tae-young die Hand. (25. April 2014)
Am Flughafen südlich von Seoul gelandet: US-Präsident Barack Obama schüttelt dem südkoreanischen Aussenminister Cho Tae-young die Hand. (25. April 2014)
Keystone
Champagner für den Kaiser und den Präsidenten: Akihito und Barack Obama im Schloss in Tokio. (24. April 2014)
Champagner für den Kaiser und den Präsidenten: Akihito und Barack Obama im Schloss in Tokio. (24. April 2014)
AFP
... die gegen den Besuch Obamas protestieren. (23. April 2014)
... die gegen den Besuch Obamas protestieren. (23. April 2014)
Reuters
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Beschwichtigen, heilen, reanimieren: Barack Obama reist mit dem Erste-­Hilfe-Koffer nach Asien. Statt um erzielte Erfolge wird es um enttäuschte Erwartungen gehen. Er muss verunsicherte Partner und Verbündete vertrösten: Amerika hat euch nicht vergessen.

Das ist weniger, als versprochen. Vor drei Jahren hat das Weisse Haus mit viel Feuerwerk eine Neuausrichtung nach Asien angekündigt; die damalige Aussenministerin Hillary Clinton sah ein «pazifisches Jahrhundert» für die USA anbrechen. Nach aufreibenden Kriegen an unerfreulichen Orten wie Afghanistan und dem Irak wolle Amerika wieder dorthin, wo die Zukunft sei. Das Freihandelsabkommen «Trans-Pacific Partnership» TPP sollte dafür einen Rahmen schaffen. Obama, auf Hawaii geboren und in Indonesien aufgewachsen, ­empfahl sich als «Amerikas erster pazifischer Präsident».

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