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Obamas Dilemma mit den Waffenlieferungen an die Ukraine

Im US-Parlament streuen manche Politiker gezielt den Vorschlag für Waffenlieferungen an Kiew. Obama gerät zunehmend unter Druck. Seine Entscheidung birgt Risiken.

Befindet sich seit Beginn der Ukrainekrise im gleichen Dilemma: Präsident Barack Obama. Foto: Alex Wong (Getty Images)
Befindet sich seit Beginn der Ukrainekrise im gleichen Dilemma: Präsident Barack Obama. Foto: Alex Wong (Getty Images)

In dieser Woche erklärte ein gewisser Ashton Carter im US-Kongress, man müsse der Ukraine dabei helfen, sich selbst zu verteidigen. «Ich neige dazu, dass man ihnen Waffen liefert», sagte er. Carter befand sich damit im Einklang mit den Falken im Parlament, etwa mit John McCain, dem republikanischen Vorsitzenden des Ausschusses für die Streitkräfte im US-Senat. Allerdings könnte Carter mit dieser dezidierten Meinung bald in einen Streit mit seinem neuen Chef geraten: Carter ist designierter Verteidigungsminister und Präsident Obama damit sein neuer Vorgesetzter. Die oft wechselnden Verteidigungsminister Obamas haben in den vergangenen Jahren wiederholt gefordert, Konflikte durch Waffenlieferungen zu beeinflussen, etwa den Bürgerkrieg in Syrien. Obama aber hat dies stets abgelehnt.

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