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Obamas Feinde hoffen auf Ferguson

Die Vorgänge in Ferguson könnten den politischen Feinden Barack Obamas in die Hände spielen: Vor den Kongresswahlen im November suggerieren sie Anarchie und Gesetzlosigkeit.

Das US-Justizministerium schaltet sich ein: Polizei von Ferguson. (30. August 2014)
Das US-Justizministerium schaltet sich ein: Polizei von Ferguson. (30. August 2014)
AFP
Nichts soll den Namen Michael Brown beschmutzen: Der Bürgerrechtler Al Sharpton (Mitte) neben dem Vater des getöteten schwarzen Jugendlichen.
Nichts soll den Namen Michael Brown beschmutzen: Der Bürgerrechtler Al Sharpton (Mitte) neben dem Vater des getöteten schwarzen Jugendlichen.
Keystone
Nach dem tödlichen Ereignis zogen Tausende durch den Vorort von St. Louis.
Nach dem tödlichen Ereignis zogen Tausende durch den Vorort von St. Louis.
Keystone
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Ferguson kommt nicht zur Ruhe: Zehn Tage nach der Erschiessung des schwarzen Teenagers Michael Brown durch einen weissen Polizisten nahm die Polizei in der Nacht vom Montag auf Dienstag neuerlich Dutzende afroamerikanischer Demonstranten fest, es fielen Schüsse und es wurde geplündert.

Doch je länger die Ereignisse in Ferguson, täglich rund um die Uhr medial vermittelt, die Amerikaner in Atem halten, desto polarisierender könnten sich die Zustände in der Kleinstadt nahe St.Louis auswirken. Nicht einmal drei Monate vor den Kongresswahlen im November verhärten sich Meinungen und Standpunkte über Schuld und Unschuld, Recht und Unrecht. Auch wird mit jedem TV-Bild aus Ferguson die amerikanische Erinnerung an Rassenkrawalle und Anarchie von 1968 bis zur Gegenwart wieder lebendig.

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