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Putin und Obama telefonieren wegen Sotschi

Der Kreml-Chef und der US-Präsident berieten über die Sicherheit an den Olympischen Spielen in Russland. Die Interessen beider Länder und ein sicheres Sportereignis standen im Zentrum des Gesprächs.

Spezialtraining: Anti-Terror-Kommando im Kampf gegen Rebellen aus dem Nordkaukasus in der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala. (18. Januar 2014)
Spezialtraining: Anti-Terror-Kommando im Kampf gegen Rebellen aus dem Nordkaukasus in der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala. (18. Januar 2014)
AP Photo/NewsTeam
Bisher lehnen die Russen jegliche Unterstützung ausländischer Dienste ab: Militärpolizei am Bahnhof von Sotschi. (17. Januar 2014)
Bisher lehnen die Russen jegliche Unterstützung ausländischer Dienste ab: Militärpolizei am Bahnhof von Sotschi. (17. Januar 2014)
Alexander Demianchuk, Reuters
Polizisten und Geheimdienstmitarbeiter: Sicherheitsbeamte bei einer Schulung in Sotschi. (21. Mai 2013)
Polizisten und Geheimdienstmitarbeiter: Sicherheitsbeamte bei einer Schulung in Sotschi. (21. Mai 2013)
AP Photo/Artur Lebedev
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US-Präsident Barack Obama hat mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin über die Sicherheit bei den Olympischen Spielen in Sotschi beraten. Die Präsidenten hätten am Dienstag miteinander telefoniert, teilte das Weisse Haus mit.

In dem Gespräch ging es nach der Mitteilung darum, wie die Interessen beider Länder sichergestellt und ein sicheres Sportereignis gewährleistet werden kann. Die Olympischen Winterspiele beginnen am 7. Februar im Badeort am Schwarzen Meer.

Die Furcht vor Anschlägen war zuletzt angestiegen. Am Montag tauchte ein Internetvideo auf, in dem die mutmasslichen Attentäter von Wolgograd mit Anschlägen auf die Spiele drohen. Bei zwei Selbstmordanschlägen in Wolgograd rund 700 Kilometer von Sotschi entfernt waren Ende Dezember 34 Menschen getötet worden.

Die USA boten Russland daraufhin erneut ihre Hilfe bei den Sicherheitsvorkehrungen in Sotschi an. Luft- und Marineeinheiten stünden bereit, wenn es Bedarf gebe, darunter auch zwei Schiffe im Schwarzen Meer, hiess es in Washington. Verteidigungsminister Chuck Hagel hatte Moskau Anfang Januar bereits Unterstützung angeboten.

Obama und Putin sprachen nach Angaben des Weissen Hauses am Dienstag auch über die Syrien-Friedenskonferenz, die am Mittwoch in der Schweiz beginnt. Auch die iranische Nuklearpolitik sei Thema gewesen.

SDA/chk

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