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Rechte US-Staatsgegner schielen auf die Schweiz

Die Schweiz erhält in Amerika Schützenhilfe in Sachen Steuerstreit. Zum Beispiel in der Person von Richard Rahn. Eine Analyse.

Hinter Gittern: Schliessfächer in einer Schweizer Bank.
Hinter Gittern: Schliessfächer in einer Schweizer Bank.
Martial Trezzini, Keystone

Auf das Verständnis der US-Bevölkerung kann die Schweiz im Steuerstreit nicht bauen. Eine grosse Mehrheit der Amerikaner findet es gut und richtig, dass ihre Regierung Steuerhinterzieher und deren Banken nicht nur daheim, sondern auch im Ausland verfolgt.

Dabei soll sie ruhig Druck aufsetzen: Als die Schweizer Regierung letzte Woche ein Einlenken und die Übermittlung von Bankkundendaten an die USA in Aussicht stellte, wurde dies in der Öffentlichkeit mit Genugtuung registriert. «Schön, dass die Schweizer anfangen, vernünftig zu werden», befand ein Leser der «Washington Post», und in den Kommentarspalten der «New York Times» hiess es: «Weshalb nur haben wir die Schweiz so lange verhätschelt? Amerika hat andere Staaten schon für geringere Vergehen härter bestraft.»

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