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Rekordflug im Dunkeln

Die USA setzen eine unbemannte Raumfähre zu militärischen Zwecken ein. Die X-37B fliegt bereits seit nahezu 300 Tagen um die Erde. Experten sprechen von einem weiteren Schritt in der Militarisierung des Weltalls.

«Experimente im All»: Eine Atlas-5-Trägerrakete startet mit der Fähre vom Typ X-37B in Cape Canaveral, Florida. (11. Dezember 2012)
«Experimente im All»: Eine Atlas-5-Trägerrakete startet mit der Fähre vom Typ X-37B in Cape Canaveral, Florida. (11. Dezember 2012)
Reuters
Mehr als 300 Tage unterwegs: Ein Techniker untersucht die X-37B nach der Landung in Vandenberg. (3. Dezember 2011)
Mehr als 300 Tage unterwegs: Ein Techniker untersucht die X-37B nach der Landung in Vandenberg. (3. Dezember 2011)
Reuters
Vor dem Start: Der Raumgleiter in Titusville, Florida.
Vor dem Start: Der Raumgleiter in Titusville, Florida.
Reuters
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Eigentlich sollte der geheimnisumwitterte Flugkörper nur 270 Tage die Erde umkreisen. Anfang 2012 wird die unbemannte Raumfähre der amerikanischen Luftwaffe mit der Typenbezeichnung X-37B jedoch bereits 300 Tage im All fliegen, ein bemerkenswerter Rekord. Das von Pratt & Whitney Rocketdyne entwickelte AR2-3-Rakententriebwerk der knapp neun Meter langen Fähre verbrauche wesentlich weniger Treibstoff als erwartet, auch sicherten aufklappbare Sonnenkollektoren die Stromversorgung, heisst es.

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