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Rodney King fragte schon 1992: «Können wir uns nicht vertragen?»

Die Rassenunruhen von Baltimore zeigen: Noch immer ist Afroamerika kein gleichwertiger Teil der amerikanischen Gesellschaft. Das amerikanische Dilemma ist noch ungelöst.

Jubel in Baltimore: Sechs Polizisten wurden angeklagt – nahezu zwei Wochen nach dem Tod des 25-jährigen Afroamerikaners Freddie Gray. (1. Mai 2015)
Jubel in Baltimore: Sechs Polizisten wurden angeklagt – nahezu zwei Wochen nach dem Tod des 25-jährigen Afroamerikaners Freddie Gray. (1. Mai 2015)
AP Photo/David Goldman
Die Polizei hat in Baltimore alle Hände voll zu tun, um Ruhe und Ordnung zu bewahren. (29. April 2015)
Die Polizei hat in Baltimore alle Hände voll zu tun, um Ruhe und Ordnung zu bewahren. (29. April 2015)
Keystone
Nun greift Baltimore mit Ausgangssperre und Nationalgarde durch. (27. April 2015)
Nun greift Baltimore mit Ausgangssperre und Nationalgarde durch. (27. April 2015)
Reuters
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Die Bilder hätten aus Ferguson im Staat Missouri im August 2014 stammen können. Oder aus Los Angeles 1992. Oder aus Washington 1968. Gestern und in der Nacht auf Dienstag kamen diese Bilder aus Marylands Metropole Baltimore: randalierende Afroamerikaner, brennende Gebäude, geplünderte Geschäfte, verletzte Polizisten, Dutzende von Festnahmen. Und wieder einmal Rassenaufruhr, weil ein Afroamerikaner von der Polizei misshandelt worden war.

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