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Romney hat nur noch lobende Worte für Trump

Der Ex-Präsidentschaftskandidat äusserte sich nach einem Dinner in New York positiv über den künftigen US-Präsidenten. Derweil sickerten weitere Personalentscheide durch.

Gemeinsames Abendessen: Stabschef Reince Priebus, Donald Trump und Mitt Romney (von links) in einem New Yorker Restaurant. (29. November 2016)
Gemeinsames Abendessen: Stabschef Reince Priebus, Donald Trump und Mitt Romney (von links) in einem New Yorker Restaurant. (29. November 2016)
Evan Vucci, Keystone

Ex-US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat sich voll des Lobes über Donald Trump gezeigt und damit eine Abkehr von seiner scharfen Wahlkampfkritik markiert. Er habe nun «zunehmende Hoffnung», dass der designierte Präsident das Land in eine «bessere Zukunft» führen könne, sagte Romney nach einem Abendessen mit Trump am Dienstag in New York. Es war ihre zweite Begegnung seit dem Wahlsieg des Milliardärs am 8. November. Trump erwägt, Romney zu seinem Aussenminister zu machen.

Nach dem Treffen äusserte sich Romney vor Reportern begeistert über Trumps erfolgreiche Kampagne und dessen Vorbereitungen auf die Machtübernahme. Es sei «nicht einfach, zu gewinnen», sagte er. Trump habe im Wahlkampf eine Vision angeboten, die «auf sehr starke Weise beim amerikanischen Volk» angekommen sei.

Noch im Wahlkampf hatte Romney den damaligen Kandidaten unter anderem als «Heuchler» bezeichnet. Nach Trumps Wahlsieg bemüht sich der frühere Gouverneur von Massachusetts um ein besseres Verhältnis zum designierten Präsidenten.

Ex-Bankier Mnuchin soll Finanzminister werden

Der designierte US-Präsident Donald Trump will den früheren Bankier Steven Mnuchin an die Spitze des Finanzministeriums berufen. Dies teilte eine mit der Entscheidung vertraute Person der Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend mit.

Mnuchin war als Partner der US-Investmentbank Goldman Sachs tätig. Im Mai ernannte ihn Trump zum Finanzchef seines Wahlkampfteams. Damals sagte Mnuchin der AP, dass er mit Trump seit 15 Jahren befreundet sei.

Sollte der Senat seine erwartete Nominierung billigen, würde der 53-Jährige in die Fussstapfen zweier früherer Finanzminister treten, die jahrelang für die Wall-Street-Bank Goldman Sachs arbeiteten. Mnuchin hat keine Regierungserfahrung. Er wäre der 77. Finanzminister der USA.

(AP)

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