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Seltsame Flugroute nach Kuba sorgt für Spekulationen

Eine Maschine der russischen Aeroflot umflog auf dem Weg nach Kuba die USA. Sofort gab es Gerüchte, ob sich wohl Edward Snowden an Bord befinde. Das Rätsel löste sich nach der Landung in Havanna.

Südlicher als normal: Die Flugroute der Aeroflot-Maschine über den Atlantik.
Südlicher als normal: Die Flugroute der Aeroflot-Maschine über den Atlantik.
Screenshot Flightaware.com

Wie verschiedene Twitter-Nutzer bemerkten, flog vergangene Nacht eine Maschine der russischen Fluggesellschaft Aeroflot auf einer ungewöhnlichen Route nach Kuba, wie die Webseite Flightaware.com zeigte. Üblicherweise fliegen die Passagiermaschinen von Moskau aus über Grönland nach Nord- und Mittelamerika. Weil das Flugzeug von Moskau nach Havanna flog, führte dies zu Spekulationen, Edward Snowden könnte sich an Bord der Maschine befinden, und diese versuche dem US-Luftraum auszuweichen.

Nach der Landung der Aeroflot-Maschine in Kuba zerstreuten sich jedoch die Gerüchte, nachdem der russische Sender RT twitterte: «Aeroflot-Crew dementiert: Edward Snowden war nicht an Bord der Maschine Moskau-Havanna.» Und später noch: «Fragen nach Snowden brachten die Passagiere zum Lachen. Dieser war nicht an Bord.»

Für die unübliche Flugroute könnte es einen einfachen Grund geben, wie die «Washington Post» schreibt: Wetterkarten zeigten Zonen mit Turbulenzen sowohl über Grönland wie auch über dem nordamerikanischen Festland, so wie diese von Turbulenceforecast.com (die mit roten Strichen umrandete Zone).

Ein Verantwortlicher der Seite Flightaware.com führte gegenüber der «Washington Post» zudem aus, ein Grund für eine Verschiebung der Flugroute nach Süden könne auch gegeben sein, wenn der üblicherweise ostwärts blasende Wind für einmal nur sehr leicht sei. In diesem Falle könnte sich der Verzicht auf den Überflug über Kanada und die USA dank dem Wegfall der entsprechenden Gebühren rechnen.

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