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«Sie hätte Multimillionärin werden können»

16 Jahre nach ihrem Verhältnis mit Bill Clinton äussert sich Monica Lewinsky in einem US-Magazin. Welchen Einfluss das auf Hillary Clintons Präsidentschaftskandidatur haben könnte, erklärt Politologe Louis Perron.

Wieder in den Medien: Monica Lewinsky in der «New York Post». (7. Mai 2014)
Wieder in den Medien: Monica Lewinsky in der «New York Post». (7. Mai 2014)
AFP
«Scham und Überleben»: Monica Lewinsky äussert sich zu ihrer Affäre mit Bill Clinton. (6. Mai 2014)
«Scham und Überleben»: Monica Lewinsky äussert sich zu ihrer Affäre mit Bill Clinton. (6. Mai 2014)
Screenshot «Vanity Fair»
Clinton musste die Affäre schliesslich zugeben: Der US-Präsident liest vor laufender Kamera ein entsprechendes Statement ab. (21. September 1998)
Clinton musste die Affäre schliesslich zugeben: Der US-Präsident liest vor laufender Kamera ein entsprechendes Statement ab. (21. September 1998)
AP Photo/APTV
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Herr Perron, in einem Beitrag für das US-Magazin «Vanity Fair» schreibt Monica Lewinsky über ihr Verhältnis mit Ex-US-Präsident Bill Clinton in den 90er-Jahren. Wieso hat sie so lange damit gewartet? Vor 16 Jahren war Monica Lewinsky Anfang 20, dann wurde sie über Nacht von einer Praktikantin im Weissen Haus zur «weltweit am meisten gedemütigten Person». Wie sie schreibt, war sie wohl auch die erste Person, welche im grossen Stil im Internet gedemütigt wurde. Sicher denkt sie heute anders über das Geschehene; der Beitrag ist darum ihr Versuch, endgültig mit der Vergangenheit abzuschliessen – oder «das blaue Kleid zu verbrennen», wie sie sagt.

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