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Snowden schlägt Brasilien Deal vor

Whistleblower Edward Snowden will dem südamerikanischen Land dabei helfen, die NSA-Spähaffäre aufzuarbeiten. Dafür verlangt er allerdings eine Gegenleistung.

Beeindruckt von Brasiliens Kritik am US-Spähprogramm: Edward Snowden in Moskau. (September 2013)
Beeindruckt von Brasiliens Kritik am US-Spähprogramm: Edward Snowden in Moskau. (September 2013)
Keystone

Der Whistleblower Edward Snowden hat Brasilien Hilfe bei der Aufklärung der Abhöraktivitäten der USA angeboten, sofern er in Brasilien Asyl erhält.

In einem offenen Brief an die brasilianische Bevölkerung schreibt der ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienstbehörde NSA, er sei beeindruckt von der starken Kritik Brasiliens an den US-Spähprogrammen. Er habe bereits wiederholt seine Bereitschaft geäussert, Brasilien bei der Untersuchung möglicher illegaler Lauschangriffe gegen seine Bürger zu unterstützen.

Die US-Regierung versuche jedoch, sein Engagement zu unterbinden. Bis er kein dauerhaftes politisches Asyl erhalte, werde ihn die US-Regierung weiterhin in seiner Arbeit behindern. Snowden hat derzeit ein auf ein Jahr begrenztes Aufenthaltsrecht in Russland. Die US-Justiz sucht ihn wegen Geheimnisverrats.

SDA/ajk

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