Zum Hauptinhalt springen

Spion und Spion

Edward Snowden will kein Verräter sein wie der britische MI6-Mann Kim Philby oder der CIA-Agent Aldrich Ames. Eher schon möchte er in der amerikanischen Tradition des bürgerlichen Ungehorsams stehen.

«Der Erklärungsbedarf wächst»: US-Korrespondent Kilian zur NSA-Affäre.

Edward Snowden befindet sich am Moskauer Flughafen, eine einsame Figur inzwischen, deren Möglichkeiten, sich dem amerikanischen Zugriff zu entziehen, zusehends schwinden. Und während seine Asylgesuche eines nach dem anderen abgelehnt werden, ist der ehemalige Mitarbeiter der NSA und je nach politischem Standort Held oder Verräter weiterhin Angelpunkt des grössten Geheimdienstskandals der neueren Geschichte: Niemals zuvor wurde der Überwachungs- und Spionageapparat einer Nation derart ans Licht gezerrt wie jetzt dank Snowden der amerikanische.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.