Zum Hauptinhalt springen

Tod und Leid am heiligen Ort

Neun Menschen starben beim Anschlag in der Emanuel African Methodist Church in Charleston. Warum Barack Obama die Kirche einen «heiligen Ort in der Geschichte Amerikas» nennt.

Nach der Todesstrafe noch neunmal lebenslänglich: Dylann Roof verlässt den Gerichtssaal von Charleston. (10. April 2017)
Nach der Todesstrafe noch neunmal lebenslänglich: Dylann Roof verlässt den Gerichtssaal von Charleston. (10. April 2017)
Grace Beahm, Keystone
Tötete neun Afroamerikaner in einer Kirche: Dylann Roof. (10. April 2017)
Tötete neun Afroamerikaner in einer Kirche: Dylann Roof. (10. April 2017)
Grace Beahm, Keystone
Die Kirchenmitglieder in Charleston trösten sich gegenseitig. (17. Juni 2015)
Die Kirchenmitglieder in Charleston trösten sich gegenseitig. (17. Juni 2015)
Keystone
1 / 12

Der mutmassliche Charleston-Täter Dylann Roof war von einer Vision getrieben: Er wollte die Wiederherstellung der Segregation zwischen Weissen und Schwarzen – die Rassentrennung, die in den USA erst 1964 durch den Civil Rights Act abgeschafft worden war.

Am Donnerstag verschaffte er sich Zugang zur Emanuel African Methodist Church in Charleston. Dabei horchte er erst eine Stunde lang dem Gottesdienst, ehe er neun Schwarze erschoss – darunter Pastor Pinckney, eine spirituelle und politische Leitfigur in der Stadt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.