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Todesfahrer bleibt in Haft

Der mutmassliche Täter tötete eine 32-Jährige, als er in Charlottesville mit einem Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten fuhr.

Wollte kein «schnelles Statement» zu Charlottesville abgeben: US-Präsident Donald Trump im Trump Tower in New York. (15. August 2017)
Wollte kein «schnelles Statement» zu Charlottesville abgeben: US-Präsident Donald Trump im Trump Tower in New York. (15. August 2017)
Martinez Monsivais, Keystone
Laut Trump tragen beide Seiten eine Schuld an der Gewalt in Charlottesville. (12. August 2017)
Laut Trump tragen beide Seiten eine Schuld an der Gewalt in Charlottesville. (12. August 2017)
Steve Helber, Keystone
Ein Mitglied des Ku-Klux-Klan.
Ein Mitglied des Ku-Klux-Klan.
Andrew Caballero-Reynolds, AFP
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Der mutmassliche Todesfahrer von Charlottesville bleibt bis auf weiteres in Haft. Bei seiner ersten Anhörung vor Gericht am Montag hatte der 20-Jährige noch keinen Verteidiger. Richter Robert Downer weigerte sich deshalb, eine Kaution festzusetzen und setzte einen weiteren Termin für den 25. August fest. Dem Mann wird vorgeworfen, am Rande einer Rechtsextremen-Demo mit seinem Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren zu sein und dabei eine 32-Jährige getötet zu haben. Er könnte wegen Totschlags angeklagt werden.

Verwandschaft erschwert Suche nach Pflichtverteidigung

Richter Downer erklärte, der Beschuldigte könne von keinem der offiziellen Pflichtverteidiger vertreten werden, weil jemand aus deren Büro mit einer der verletzten Personen vom Samstag verwandt sei. Stattdessen müsse nun ein anderer Anwalt als Verteidiger gefunden werden. Der kann dann einen Termin noch vor dem 25. August beantragen, um die Kaution festzulegen.

Der Beschuldigte war per Videoleitung in den Gerichtssaal zugeschaltet. Wie die Nachrichtenagentur AP von einem früheren Lehrer erfuhr, war er bereits früh wegen nazistischen und rassischtischen Gedankenguts aufgefallen.

dapd/sep

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