Der US-Präsident schlägt der EU einen Deal vor

Die USA und die EU sollen auf Zölle und Handelsbarrieren verzichten. Das schreibt Donald Trump vor Jean-Claude Junckers Besuch im Weissen Haus.

«Wir sind dazu bereit»: US-Präsident Donald Trump. (24. Juli 2018)

«Wir sind dazu bereit»: US-Präsident Donald Trump. (24. Juli 2018) Bild: Oliver Contreras/Keystone

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Vor seinem Treffen mit der EU-Führung am heutigen Mittwoch zum Handelsstreit hat US-Präsident Donald Trump den Europäern einen Deal vorgeschlagen. Sowohl die USA als auch die Europäische Union könnten auf sämtliche Zölle, Handelsbarrieren und Subventionen verzichten.

Dies schrieb Trump am Dienstagabend auf Twitter. «Das wäre dann endlich das, was man freien Markt und fairen Handel nennt! Ich hoffe, sie tun es. Wir sind dazu bereit.»

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker trifft heute im Weissen Haus mit Trump zusammen, um eine weitere Eskalation des Handelsstreits abzuwenden. Trump geht mit unverhohlenen Drohungen in das Gespräch: Er hat bereits davor deutlich gemacht, dass er nicht vor weiteren Zöllen zurückschrecken werde, sollten die Handelspartner keine Zugeständnisse machen.

Vor seiner jüngsten Wortmeldung auf Twitter hatte Trump am Dienstag an gleicher Stelle allerdings geschrieben: «Zölle sind das Grösste!». Nur «faire Handelsabkommen» seien eine Alternative. Was er unter «fairen Handelsabkommen» versteht, blieb allerdings unklar.

Die unter dem Namen TTIP laufenden Verhandlungen über einen Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen zwischen den USA und der EU hatte er bereits zu Beginn seiner Amtszeit auf Eis gelegt.

Ziel der EU ist es nunmehr vor allem, Trump von der Einführung von Sonderzöllen auf Autoimporte abzuhalten. Diese würden vor allem die deutsche Wirtschaft deutlich stärker treffen als die bereits geltenden Abgaben auf Stahl- und Aluminiumprodukte. (chk/sda)

Erstellt: 25.07.2018, 09:42 Uhr

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