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Trump selbst hält Impeachment für möglich

Nun rechnet auch der US-Präsident mit einer Anklage durch den Sonderermittler. Trump erachtet ein Amtsenthebungsverfahren als «echte Möglichkeit».

Rechnet offenbar mit einem Amtsenthebungsverfahren: Donald Trump. (7. Dezember 2018)
Rechnet offenbar mit einem Amtsenthebungsverfahren: Donald Trump. (7. Dezember 2018)
Jamie Squire/Getty, AFP

Präsident Donald Trump soll Bedenken geäussert haben, wonach er angeklagt werden könnte, wenn die Demokraten das Repräsentantenhaus übernehmen. Dies berichtet der Nachrichtensender CNN, der sich dabei auf eine dem Präsidenten nahe stehende Quelle beruft. Laut dieser soll Trump eine Amtsenthebung als «reale Möglichkeit» sehen. Der Präsident sei sich jedoch nicht sicher, ob es passieren werde, fügte die Quelle hinzu.

Eine weitere Quelle sagte gegenüber CNN, dass die Helfer im Westflügel des Weissen Hauses, dort wo sich die Büros des Präsidenten befinden, der Ansicht seien, dass ein Impeachment einzig im Zusammenhang mit den Schweigegeldzahlungen an die frühere Pornodarstellerin Stormy Daniels in Frage komme.

Das Geld war von Trumps ehemaligem Anwalt Michael Cohen ausgezahlt worden. Die Ermittler sehen darin eine illegale Wahlkampfhilfe. Wenn Trump davon gewusst hat, wovon die Staatsanwälte ausgehen, könnte auch er sich strafbar gemacht haben. Der demokratische Abgeordnete Adam Schiff sagte am Sonntag, Trump könnte der erste Präsident seit langer Zeit sein, der nach seiner Amtszeit ins Gefängnis müsse.

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