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Trump unterstützt Ryan und McCain nun doch

Donald Trump bekannte sich zur Wiederwahl zweier seiner republikanischen Parteikollegen. Bislang hatte er ihnen die Unterstützung verweigert.

Gemeinsam gegen Clinton: Trump sprach sich in Wisconsin für Ryan und McCain aus. (5. August 2016)
Gemeinsam gegen Clinton: Trump sprach sich in Wisconsin für Ryan und McCain aus. (5. August 2016)
Evan Vucci/AP, Keystone

Nach einer schlechten Wahlkampf-Woche hat der US-Republikaner Donald Trump eingelenkt. In einer Rede am Freitagabend stellte er sich hinter den Speaker des Abgeordnetenhauses, Paul Ryan, und den Senator von Arizona, John McCain. Beide stehen zur Wiederwahl.

Noch vor wenigen Tagen hatte Trump gesagt, dass er noch nicht so weit sei, die zwei prominenten Parteikollegen zu unterstützen – eine offensichtliche Revanche dafür, dass sich Ryan selber zuvor nur zögerlich hinter Trump gestellt und McCain den Immobilienmogul wiederholt scharf kritisiert hatte.

Gemeinsames Ziel: Clinton besiegen

«Arm in Arm werden wir die Nation vom Obama-Clinton-Desaster retten», sagte Trump nun in Green Bay im Bundesstaat Wisconsin. Trotz mancher Meinungsverschiedenheiten gebe es ein gemeinsames Ziel: Hillary Clinton, seine demokratische Rivalin, bei der Wahl im November zu besiegen.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat versuchte damit offensichtlich, nach Tagen neuer Kontroversen um ihn und absackender Umfragewerte wieder Fuss zu fassen. Die Serie negativer Schlagzeilen hatte am vergangenen Wochenende begonnen, nachdem sich Trump mit den Eltern eines im Irak getöteten muslimischen Soldaten angelegt hatte.

«Bürgerkrieg» bei den Konservativen

Das hatte auch bei Republikanern Kritik ausgelöst, und nach seiner Weigerung, Ryan und McCain zu unterstützen, nahm der Unmut über ihn so zu, dass Beobachter von einem «Bürgerkrieg» bei den Konservativen sprachen.

(SDA)

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