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Trump teilt aus und vertippt sich

Donald Trump wollte seinem Ärger über China Luft machen. Jetzt erntet er Spott – wegen eines Fehlers im Tweet.

In Konflikt mit der Rechtschreibung: Donald Trump, hier bei einer Veranstaltung in Orlando. (16. Dezember 2016)
In Konflikt mit der Rechtschreibung: Donald Trump, hier bei einer Veranstaltung in Orlando. (16. Dezember 2016)
Keystone

Der gewählte US-Präsident Donald Trump ist im Zorn über China mit der Rechtschreibung in Konflikt geraten. Erbost über die Beschlagnahme eines unbemannten Forschungs-U-Bootes der US-Marine im Südchinesischen Meer, warf Trump der Volksrepublik am Samstag im Kurznachrichtendienst Twitter Diebstahl vor und nannte das chinesische Vorgehen einen «unpresidented act», was man mit «Tat ohne Vorsitz» übersetzen könnte. Trump korrigierte seinen Fehler später in «unprecedented act» («Tat ohne Beispiel»).

Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums war das drei Meter lange und etwa 150'000 Dollar teure Mini-U-Boot am Donnerstag von einem chinesischen Schiff aus dem Meer gezogen und abtransportiert worden. Die USA protestierten und verlangten die Rückgabe.

China will Drohne zurückgeben

Unterdessen hat Peking reagiert. Das Verteidigungsministerium in Peking kündigte laut staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua eine Rückgabe «auf angemessene Weise» an, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Zugleich warf es Washington in einer schriftlichen Erklärung eine «unangebrachte» Dramatisierung des Vorfalles vor.

Trump unterlaufen in seinen notorischen Tweets immer wieder Tippfehler. Im Wahlkampf schrieb er den Vornamen der ehemaligen Bill-Clinton-Gespielin Gennifer Flowers mit J. Vergangene Woche erntete er Spott, weil er einen unvorteilhaften Bericht des Fernsehsenders CNN als «lächerliche» Falschmeldung bezeichnen wollte, aber statt «ridiculous» «rediculous» in die Tastatur hämmerte.

SDA

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