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Trumps Firmen haben 650 Millionen Dollar Schulden

Firmen des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump haben laut einem Bericht der «New York Times» Schulden in Höhe von mindestens 650 Millionen Dollar – mehr als das Doppelte der Rückstände, die sein Wahlkampfteam bislang eingestanden hatte.

Doppelt so viel Schulden wie zugegeben: Donald Trump vor seinem 98-stöckigen Tower in Chicago. (Archivbild)
Doppelt so viel Schulden wie zugegeben: Donald Trump vor seinem 98-stöckigen Tower in Chicago. (Archivbild)
Charles Rex Arbogast, Keystone

Firmen des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump haben laut einem Bericht der «New York Times» Schulden in Höhe von mindestens 650 Millionen Dollar - mehr als das Doppelte der Rückstände, die sein Wahlkampfteam bislang eingestanden hatte.

Für ihren heute veröffentlichten Bericht liess die US-Zeitung ein spezialisiertes Unternehmen öffentlich zugängliche Daten über mehr als 30 Unternehmen aus dem Konglomerat des Immobilienmagnaten durchleuchten.

Zusätzlich zu den 650 Millionen Schulden sei zu berücksichtigen, dass ein «bedeutender Teil von Trumps Vermögen» durch drei unternehmerische Partnerschaften gebunden sei. So stehe einer Reihe von Gläubigern ein Gesamtbetrag von rund zwei Milliarden Dollar zu, berichtete die Zeitung.

Steuererklärung weiterhin nicht öffentlich

Der Milliardär Trump stellt in seinem Wahlkampf immer wieder sein angeblich extrem erfolgreiches Immobilien-Imperium heraus und gibt seinen Besitz mit rund 10 Milliarden Dollar an. Forderungen auch aus der eigenen Partei, seine Steuererklärung zu veröffentlichen oder eine unabhängige Überprüfung seines Vermögens zuzulassen, wies er jedoch stets zurück.

Die Untersuchung zeige, «wie rätselumwoben Trumps Geschäfte sind», hiess es in der «NYT». Zudem bringe sie zu Tage, dass Trumps Wohlstand «stark von einem grossen Geflecht finanzieller Unterstützer abhängt, darunter einer, den er während seines Wahlkampfes attackiert hat».

Zu Trumps Geldgebern gehört eine der grössten Banken Chinas, das von dem republikanischen Kandidaten als wirtschaftlicher Erzfeind der USA angeprangert wird. Geld erhielt er auch von der US-Investitionsbank Goldman Sachs, der er vorwarf, seine demokratische Rivalin Hillary Clinton zu beeinflussen.

SDA/nag

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