Zum Hauptinhalt springen

USA bieten 5 Millionen für «El Chapos» Kopf

Die Gefangennahme des flüchtigen Drogenbarons Joaquín Guzmán ist der US-Regierung einiges wert.

Ausgebrannt: Ein Fluchtauto von «El-Chapos»-Gang bleibt zurück. (18. Oktober 2015)
Ausgebrannt: Ein Fluchtauto von «El-Chapos»-Gang bleibt zurück. (18. Oktober 2015)
Ronaldo Schemidt, AFP
Einer seiner Fluchtpiloten wurde verhaftet: Joaquín «El Chapo» Guzmán auf einem T-Shirt. (16. Oktober 2015)
Einer seiner Fluchtpiloten wurde verhaftet: Joaquín «El Chapo» Guzmán auf einem T-Shirt. (16. Oktober 2015)
Eduardo Verdugo, Keystone
Kurz nach seiner Verhaftung: Ein Polizeibild von Joaquín Guzmán.
Kurz nach seiner Verhaftung: Ein Polizeibild von Joaquín Guzmán.
Keystone
1 / 24

Die US-Regierung hat für den aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Mexiko ausgebrochenen Drogenbaron Joaquín «El Chapo» Guzmán ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar ausgesetzt.

So viel werde man für Hinweise zahlen, die zur Festnahme des früheren Chefs des mächtigen Sinaloa-Kartells führen, teilte die US-Drogenbehörde DEA am Mittwoch mit. Zudem sei geplant, auch für Informationen über den im Juli bei einer spektakulären Flucht durch einen 1,6 Kilometer langen Tunnel Entflohenen etwas zu zahlen.

«El Chapo» soll eine Milliarde Vermögen haben

«El Chapo» ist auch in den USA wegen Drogenhandels angeklagt. Bei der US-Rauschgiftbehörde steht er auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher. Die mexikanischen Behörden setzten ihrerseits bereits ein Kopfgeld von 3,8 Millionen Dollar aus. Es wird vermutet, dass «El Chapo» ein Nettovermögen von etwa einer Milliarde Dollar angehäuft hat.

Guzmán gilt als einer der mächtigsten Drogenhändler der Welt. Er sass seit seiner Festnahme im Februar 2014 bis zu seinem Ausbruch in Haft. Zuvor war er 13 Jahre gesucht worden, nachdem er 2001 schon einmal aus einem Gefängnis ausgebrochen war.

Filmreife Flucht

Die mexikanischen Behörden vermuten, das «El Chapo» bei seiner filmreifen Flucht aus dem 90 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernten Altiplano-Gefängniss im Juli Helfer innerhalb der Anstalt gehabt hatte.

Das Sinaloa-Kartell ist die einflussreichste Drogengang Mexikos, es soll die Hauptumschlagsplätze für Drogen an der Grenze zu den USA kontrollieren. Sein Einflussbereich dehnt sich durch Nordamerika aus und erstreckt sich bis Europa und Australien. Das Kartell ist stark am blutigen Drogenkrieg der vergangenen Jahre in Mexiko mit mehr als 100'000 Toten beteiligt.

AP/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch