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Die E-Mail-Affäre begleitet Clinton weiter

Gestern noch gab es Entwarnung für die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Nun nimmt das US-Aussenministerium die E-Mail-Affäre unter die Lupe.

Die Vergangenheit lässt sie nicht in Ruhe: Die damalige Aussenministerin Hillary Clinton checkt ihr Blackberry. (18. Oktober 2011)
Die Vergangenheit lässt sie nicht in Ruhe: Die damalige Aussenministerin Hillary Clinton checkt ihr Blackberry. (18. Oktober 2011)
Kevin Lamarque, Keystone

Nach dem Verzicht des US-Justizministeriums auf eine Anklage gegen die voraussichtliche demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wegen ihrer E-Mail-Affäre will das Aussenministerium seine Untersuchung der Angelegenheit wieder aufnehmen.

Da das Justizministerium seine Prüfung abgeschlossen habe, könne die interne Untersuchung des State Department wieder aufgenommen werden, teilte Ministeriumssprecher John Kirby am Donnerstag in Washington mit. Sie solle «so schnell wie möglich» abgeschlossen werden. Das Ministerium werde sich dabei aber «keine künstlichen Fristen» setzen, fügte der Sprecher hinzu.

Justizministerin verzichtet auf Anklage

Clinton hatte als Aussenministerin von 2009 bis 2013 private Server für ihren dienstlichen E-Mail-Verkehr genutzt. Damit verstiess sie gegen die geltenden Sicherheitsregeln.

Justizministerin Loretta Lynch gab am Mittwoch den Verzicht auf ein offizielles Ermittlungsverfahren in der Angelegenheit bekannt. Damit hat die Affäre für Clinton keine juristischen Konsequenzen.

Allerdings belastet sie weiterhin ihren Wahlkampf. Die US-Demokratin selbst hat ihrem damaligen Umgang mit den Mails als «Fehler» bezeichnet.

SDA/chk

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