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US-Kongress lädt Comey zu Anhörung vor

Der frühere FBI-Direktor James Comey muss sich Anfang Dezember einer Befragung durch den US-Kongress stellen. Auch die frühere Justizministerin Loretta Lynch wird vorgeladen.

Ist bereit, sich den Fragen der Abgeordneten zu stellen: Ex-FBI-Direktor James Comey. AP Photo/Andrew Harnik
Ist bereit, sich den Fragen der Abgeordneten zu stellen: Ex-FBI-Direktor James Comey. AP Photo/Andrew Harnik

Der US-Kongress hat den früheren FBI-Direktor James Comey zu einer Befragung vorgeladen. Comey bestätigte am Donnerstag, er sei vom Justizausschuss des Repräsentantenhauses vorgeladen worden.

Offiziellen Dokumenten zufolge ist die Anhörung für den 3. Dezember geplant. Einen Monat später werden die oppositionellen Demokraten nach ihren Erfolgen bei den Kongresswahlen vom 6. November die Mehrheit im zurzeit noch von den Republikanern von US-Präsident Donald Trump kontrollierten Repräsentantenhaus übernehmen.

Der Trump-Kritiker Comey zeigte sich im Kurzbotschaftendienst Twitter bereit, sich den Fragen der Abgeordneten zu stellen - aber nur bei einer öffentlichen Anhörung. Einer Befragung hinter verschlossenen Türen werde er sich widersetzen, weil seine Aussagen ansonsten verzerrt öffentlich gemacht würden.

Vorwürfe von Trump

Trump hat Comey wiederholt vorgeworfen, als Chef der Bundespolizei FBI die Demokratin und US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in der E-Mail-Affäre gedeckt zu haben, und ihm politische Voreingenommenheit unterstellt. Im Wahlkampf 2016 hatte Trump seine Rivalin Clinton vehement wegen der Nutzung privater E-Mail-Server während ihrer Amtszeit als Aussenministerin attackiert.

Neben Comey wurde auch die frühere Justizministerin Loretta Lynch vom Justizausschuss des Repräsentantenhauses vorgeladen. Auch ihr hat Trump wegen Clintons E-Mail-Affäre Vorwürfe gemacht.

(SDA)

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