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US-Pastor lässt sich bitten

Terry Jones, der einen Koran verbrennen will, würde nach eigenen Angaben seinen Plan überdenken – falls das Weisse Haus anruft.

«Ich bin belogen worden»: Terry Jones nimmt sein Versprechen zurück, auf die Koranverbrennung zu verzichten.
«Ich bin belogen worden»: Terry Jones nimmt sein Versprechen zurück, auf die Koranverbrennung zu verzichten.
Reuters
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Der US-Pastor im Zentrum der Kontroverse um die geplante Koran-Verbrennung hat Bereitschaft zum Einlenken signalisiert. Falls ihn das Weisse Haus direkt um eine Absage der für Samstag geplanten Aktion bitten würde, würde er den Plan «definitiv überdenken», sagte Terry Jones, Pastor der Fundamentalistengemeinde Dove World Outreach Center in Gainesville in Florida, in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung «USA Today».

Bislang sei die US-Regierung aber nicht mit ihm in Kontakt getreten. «Ein Anruf von ihnen wäre etwas, das wir nicht ignorieren würden», sagte er mit Bezug auf die Regierung in Washington. US-Präsident Barack Obama, Aussenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Robert Gates hatten sich zuvor öffentlich gegen die geplante Koran-Verbrennung ausgesprochen und Sorgen angesichts der erwarteten Reaktionen in muslimischen Ländern geäussert. Das US-Aussenministerium wies seine Botschaften im Ausland nach Informationen vom Donnerstag an, die möglichen Folgen der Koran-Verbrennung in ihren jeweiligen Gastländern zu erörtern.

AFP/ske

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