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US-Republikaner Carson gibt Kampf um Präsidentschaft auf

Einst führte Ben Carson die Umfragen im republikanischen Lager an, aber nur wenige wählten ihn. Sein Ausstieg hat denn auch wenig Einfluss auf die Chancen der übrigen Kandidaten.

Will künftig Christen zum Wählen motivieren: Der pensionierte Neurochirurg Ben Carson gibt seinen Rückzug aus dem Wahlkampf im Konventionszentrum in National Harbor, Maryland, bekannt. (4. März 2016)
Will künftig Christen zum Wählen motivieren: Der pensionierte Neurochirurg Ben Carson gibt seinen Rückzug aus dem Wahlkampf im Konventionszentrum in National Harbor, Maryland, bekannt. (4. März 2016)
Jim Lo Scalzo, Keystone

Nach seinem erfolglosen Abschneiden bei den bisherigen Vorwahlen ist der republikanische Präsidentschaftskandidat Ben Carson aus dem Rennen ausgeschieden. «Es gibt eine Menge Leute, die mich lieben, aber sie wählen mich nicht», sagte der 64-Jährige am Freitag. Er kündigte zugleich an, künftig die Organisation «My Faith Votes» zu leiten, eine überparteiliche Initiative, die Christen zum Wählen motivieren will.

Der Neurochirurg hatte zu einem frühen Zeitpunkt im Auswahlverfahren die Umfragen im republikanischen Lager angeführt, spielt seitdem aber keine Rolle mehr. Meinungsforscher erwarten keine grossen Auswirkungen eines Ausstiegs Carsons auf die Chancen der dann noch verbleibenden Kandidaten.

Im US-Wahlkampf zeichnet sich derzeit ein Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump ab. Am «Super Tuesday» fuhren die Demokratin und der Republikaner bei dem Vorwahlmarathon in zwölf Bundesstaaten die meisten Siege ein. Die ehemalige Aussenministerin und der Immobilien-Milliardär zementierten damit ihre Rollen als Favoriten auf die Kandidatur für die Wahl des Nachfolgers von Präsident Barack Obama im November.

SDA/afo

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