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US-Wahlkampf wird zur Steuer-Volkshochschule

Die Niederlage von Mitt Romney in South Carolina zeigt, dass die Menschen genug haben vom amerikanischen Steuersystem.

Manövrierte sich mit seinen Steuerdaten ins Abseits: Mitt Romney, Bewerber um die Nomination als Präsidentschaftskandidat der Republikaner.
Manövrierte sich mit seinen Steuerdaten ins Abseits: Mitt Romney, Bewerber um die Nomination als Präsidentschaftskandidat der Republikaner.
Reuters

Die Art und Weise, wie Superreiche vom aktuellen US-System geschont werden, ist erstens moralisch empörend und zweitens ökonomisch schädlich. Das beweisen ausgerechnet die Republikaner in ihrem Ausscheidungskampf um die Präsidentschaft. Wo liegt das Problem? Steuern müssen nicht nur Geld in die Staatskasse spülen, sie müssen auch die Ungleichheiten, die eine Marktwirtschaft zwangsläufig erzeugt, zumindest teilweise ausgleichen. Dies geschieht durch die Einkommenssteuer. Weil selbst die Tüchtigsten bei ihren Erfolgen mehr oder weniger Glück haben, ist die Einkommenssteuer progressiv, will heissen: Je mehr jemand verdient, desto höher wird sein Steuerfuss.

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