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Aufgehaltener London-Attentäter verurteilt

Ein New Yorker Gericht verhängte eine 40-jährige Haftstrafe über einen Al-Qaida-Terroristen. Der Mann soll einen Anschlag auf den Londoner Flughafen Heathrow geplant haben.

War Ziel eines Terroranschlags: Der Londoner Flughafen Heathrow. (Archivbild)
War Ziel eines Terroranschlags: Der Londoner Flughafen Heathrow. (Archivbild)
Matt Dunham/AP, Keystone

Ein Gericht in New York hat einen 33 Jahre alten Al-Qaida-Terroristen zu 40 Jahren Haft verurteilt. Minh Quang Pham hatte sich nach Justizangaben bereits im Januar schuldig bekannt, das islamistische Terrornetzwerk unterstützt zu haben.

Ausserdem gab er zu, im Besitz einer Maschinenpistole gewesen zu sein und diese zur Förderung von Gewalt und Straftaten benutzt zu haben, wie das US-Justizministerium am Freitag mitteilte. Im Yemen hatte er in einem Al-Qaida-Lager eine Ausbildung im Umgang mit Sprengstoff durchlaufen.

Nach London geschickt

Der in Vietnam geborene Mann, der seit früher Kindheit in Grossbritannien gelebt hatte, war 2010 von seinem damaligen Wohnort London aus in den Jemen gereist. Dort machte er Bekanntschaft mit dem später von einer US-Drohne getöteten Al-Qaida-Kommandanten Anwar al-Awlaki.

Dieser schickte ihn nach London zurück, um Kämpfer zu rekrutieren. Unter anderem wurde er mit Geld, einem neuen Telefon und einem Laptop ausgestattet, um Spuren zu vernichten.

Selbstmordanschlag besprochen

Mit dem Al-Qaida-Kommando hatte er im Jemen auch über einen Selbstmordanschlag bei seiner Rückkehr nach London auf dem Flughafen Heathrow gesprochen, diesen dann aber später offenbar verworfen.

Die britischen Behörden nahmen den Mann bei der Ankunft am Flughafen fest, nachdem er von einem Überläufer verraten worden war. 2015 wurde er von Grossbritannien an die Vereinigten Staaten ausgeliefert.

SDA/chi

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