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Warum die Comey-Affäre für Trump zum Eigentor wird

Vom FBI bis zum Geheimdienstausschuss: Donald Trump drohen Gefahren an mehreren Fronten.

MeinungMartin Kilian, Washington
Der US-Präsident streitet Absprachen zwischen ihm und Russland ab. (Video: Tamedia/AP)

Präsident Trumps Entlassung von FBI-Direktor James Comey inmitten der Ermittlungen über die Verwicklungen Russlands im US-Wahlkampf 2016 wirkt zusehends bizarr: Hatten Mitarbeiter des Präsidenten seit Dienstagabend betont, Trump sei einer Empfehlung des stellvertretenden Justizministers Rod Rosenstein gefolgt, so widersprach der Präsident dieser Darstellung am Donnerstag in einem Interview mit dem TV-Sender NBC: Sein Entschluss, Comey zu entlassen, sei «unabhängig von Empfehlungen» gewesen und stand offenbar schon vorher fest.

Donald und Melania Trump vor der Abreise nach Saudiarabien: Laut einem Medienbericht bereiten sich Anwälte des Weissen Hauses aktuell auf ein mögliches Amtsenthebungsverfahren vor. (19. Mai 2017)
Donald und Melania Trump vor der Abreise nach Saudiarabien: Laut einem Medienbericht bereiten sich Anwälte des Weissen Hauses aktuell auf ein mögliches Amtsenthebungsverfahren vor. (19. Mai 2017)
Alex Wong/Getty Images
Erklärt sich bereit, vor einem Ausschuss des US-Senats auszusagen: Der frühere FBI-Direktor James Comey. (Archivbild)
Erklärt sich bereit, vor einem Ausschuss des US-Senats auszusagen: Der frühere FBI-Direktor James Comey. (Archivbild)
Carolyn Kaster, Keystone
Lässt sich nicht hetzen: US-Präsident Donald Trump, hier bei der Newskonferenz mit Juan Manuel Santos im East Room des Weissen Hauses. (18. März 2017).
Lässt sich nicht hetzen: US-Präsident Donald Trump, hier bei der Newskonferenz mit Juan Manuel Santos im East Room des Weissen Hauses. (18. März 2017).
EPA
Ist im Gespräch für die Nachfolge des FBI-Direktors: Der frühere Senator Connecticuts, Joe Lieberman, verlässt das Weisse Haus. (17. Mai 2017)
Ist im Gespräch für die Nachfolge des FBI-Direktors: Der frühere Senator Connecticuts, Joe Lieberman, verlässt das Weisse Haus. (17. Mai 2017)
Michael Reynolds, Keystone
Drama im echten und im fiktiven Weissen Haus: Robin Wright alias Clair Underwood in «House of Cards».
Drama im echten und im fiktiven Weissen Haus: Robin Wright alias Clair Underwood in «House of Cards».
Keystone
Fühlt sich ungerecht behandelt: Donald Trump beim Besuch einer Kadettenschule in Connecticut. (17. Mai 2017)
Fühlt sich ungerecht behandelt: Donald Trump beim Besuch einer Kadettenschule in Connecticut. (17. Mai 2017)
Susan Walsh/AP, Keystone
Poltergeist: Der amerikanische Präsident beschwert sich über die aktuelle Berichterstattung seiner Amtszeit. (17. Mai 2017)
Poltergeist: Der amerikanische Präsident beschwert sich über die aktuelle Berichterstattung seiner Amtszeit. (17. Mai 2017)
Steven Senne (AP), Keystone
Bei den Kadettenschule der Küstenwache in New London scheint sich Donald Trump aber auch recht gut zu amüsieren.
Bei den Kadettenschule der Küstenwache in New London scheint sich Donald Trump aber auch recht gut zu amüsieren.
Susan Walsh (AP), Keystone
Soll sich nach TV-Auftritten dreckig fühlen: Trump-Beraterin Kellyanne Conway gibt ein Statement zur Einreisesperre für Personen aus muslimischen Ländern ab. (13. Februar 2017)
Soll sich nach TV-Auftritten dreckig fühlen: Trump-Beraterin Kellyanne Conway gibt ein Statement zur Einreisesperre für Personen aus muslimischen Ländern ab. (13. Februar 2017)
Pablo Martinez Monsivais/AP, Keystone
Hat die Produzenten für den Film «Fahrenheit 11/9» schon gefunden: Filmemacher Michael Moore. (Archivbild)
Hat die Produzenten für den Film «Fahrenheit 11/9» schon gefunden: Filmemacher Michael Moore. (Archivbild)
Jose Luis Magana, Keystone
Leben bald wieder alle unter einem Dach: Die Familie Trump kommt in Palm Beach, Florida an. (Archivbild)
Leben bald wieder alle unter einem Dach: Die Familie Trump kommt in Palm Beach, Florida an. (Archivbild)
Joe Raedle/Getty Images, AFP
Auf dem Rasen vor dem Weissen Haus gelandet: Donald Trump salutiert beim Aussteigen aus der Marine One. (13. Mai 2017)
Auf dem Rasen vor dem Weissen Haus gelandet: Donald Trump salutiert beim Aussteigen aus der Marine One. (13. Mai 2017)
Olivier Douliery, AFP
Donald Trump will eine rund 3200 Kilometer lange Mauer: Blick auf das bereits existierende Stück in San Diego. (Archivfoto/13. Juni 2013)
Donald Trump will eine rund 3200 Kilometer lange Mauer: Blick auf das bereits existierende Stück in San Diego. (Archivfoto/13. Juni 2013)
Gregory Bull, Keystone
Warnung per Tweet: US-Präsident Donald Trump. (4. Mai 2017)
Warnung per Tweet: US-Präsident Donald Trump. (4. Mai 2017)
Evan Vucci, Keystone
«Wenn Russland oder jemand anderes versucht, in unsere Wahlen einzugreifen, ist das eine schreckliche Sache»: US-Präsident Donald Trump im TV-Interview. (11. Mai 2017)
«Wenn Russland oder jemand anderes versucht, in unsere Wahlen einzugreifen, ist das eine schreckliche Sache»: US-Präsident Donald Trump im TV-Interview. (11. Mai 2017)
Joe Gabriel/NBC News, Keystone
Es sei «das grösste Privileg» seiner Karriere gewesen, unter Comey gedient zu haben: FBI Direktor Andrew McCabe vor dem Geheimdienstausschuss des Senats in Washington. (11. Mai 2017)
Es sei «das grösste Privileg» seiner Karriere gewesen, unter Comey gedient zu haben: FBI Direktor Andrew McCabe vor dem Geheimdienstausschuss des Senats in Washington. (11. Mai 2017)
Jacquelyn Martin, Keystone
Ein Lächeln im Gesicht: Der entlassene FBI-Chef James Comey vor seinem Haus. (10. Mai 2017)
Ein Lächeln im Gesicht: Der entlassene FBI-Chef James Comey vor seinem Haus. (10. Mai 2017)
Sait Serkan Gurbuz, Keystone
Glücksspieler setzen auf seine Absetzung: Donald Trump. (10. Mai 2017)
Glücksspieler setzen auf seine Absetzung: Donald Trump. (10. Mai 2017)
Evan Vucci, Keystone
«Nicht die Zeit, um still zu bleiben»: Demonstranten halten Plakate hoch und protestieren gegen den US-Präsidenten. (10. Mai 2017)
«Nicht die Zeit, um still zu bleiben»: Demonstranten halten Plakate hoch und protestieren gegen den US-Präsidenten. (10. Mai 2017)
Jim Watson, AFP
Trump wollte Comey schon seit dem Tag seiner Wahl loswerden: Der FBI-Direktor vor dem Senate Judiciary Committee. (3. Mai 2017)
Trump wollte Comey schon seit dem Tag seiner Wahl loswerden: Der FBI-Direktor vor dem Senate Judiciary Committee. (3. Mai 2017)
Shawn Thew, Keystone
Es habe viele «Fehltritte und Fehler» gegeben: Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, steht den Medien Red und Antwort. (10. Mai 2017)
Es habe viele «Fehltritte und Fehler» gegeben: Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, steht den Medien Red und Antwort. (10. Mai 2017)
Susan Walsh, Keystone
Noch vor dem Schock: Wenige Tage vor der plötzlichen Entlassung spricht FBI-Chef James Comey vor einem Justiz-Ausschuss des US-Senats in Washington. (3. Mai 2017)
Noch vor dem Schock: Wenige Tage vor der plötzlichen Entlassung spricht FBI-Chef James Comey vor einem Justiz-Ausschuss des US-Senats in Washington. (3. Mai 2017)
Jim Watson, AFP
Comey habe das Vertrauen «von fast allen in Washington» verloren: US-Präsident Donald Trump im Garten des Weissen Hauses. (7. Mai 2017)
Comey habe das Vertrauen «von fast allen in Washington» verloren: US-Präsident Donald Trump im Garten des Weissen Hauses. (7. Mai 2017)
Ron Sachs/EPA, Keystone
«Schockierend»: Der Vizevorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat, Demokrat Mark Warner, ist empört über die Entlassung Comeys. (9. Mai 2017)
«Schockierend»: Der Vizevorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat, Demokrat Mark Warner, ist empört über die Entlassung Comeys. (9. Mai 2017)
Photo by Mark Wilson/Getty Images
Kurz nach dem Bekanntwerden von Donald Trumps überraschendem Personalentscheid ziehen Kommentatoren historische Vergleiche zum Watergate-Skandal – und insbesondere zum berüchtigten «Samstagabend-Massaker». (7. Mai 2017)
Kurz nach dem Bekanntwerden von Donald Trumps überraschendem Personalentscheid ziehen Kommentatoren historische Vergleiche zum Watergate-Skandal – und insbesondere zum berüchtigten «Samstagabend-Massaker». (7. Mai 2017)
AP Photo/Carolyn Kaster
Ein dunkles Kapitel in der US-Geschichte: Damals, 1973, entliess US-Präsident Nixon in der Watergate-Affäre einen unabhängigen Sonderermittler. Gegen Nixon wurde später ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet.
Ein dunkles Kapitel in der US-Geschichte: Damals, 1973, entliess US-Präsident Nixon in der Watergate-Affäre einen unabhängigen Sonderermittler. Gegen Nixon wurde später ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet.
AP Photo/Charles Tasnadi
Sonderermittler Archibald Cox verlor seinen Job. Nixon wollte sich damit aus den Schlingen der Abhöraffäre befreien, was aber bekanntlich misslang: Weniger als ein Jahr später trat er zurück.
Sonderermittler Archibald Cox verlor seinen Job. Nixon wollte sich damit aus den Schlingen der Abhöraffäre befreien, was aber bekanntlich misslang: Weniger als ein Jahr später trat er zurück.
AP Photo/Charles Tasnadi
«Das ist keine Vertuschung»: Trump-Beraterin Kellyanne Conway hat Kritik an der Entlassung von FBI-Direktor Comey dagegen zurückgewiesen. (9. Mai 2017)
«Das ist keine Vertuschung»: Trump-Beraterin Kellyanne Conway hat Kritik an der Entlassung von FBI-Direktor Comey dagegen zurückgewiesen. (9. Mai 2017)
AP Photo/Carolyn Kaster
Trump-Pressesprecher Sean Spicer. (9. Mai 2017)
Trump-Pressesprecher Sean Spicer. (9. Mai 2017)
AP Photo/Carolyn Kaster
Journalisten versammeln sich vor dem Gebäude der Directors Guild of America in Los Angeles; hier sprach Comey am Dienstagabend vor Mitarbeitern, als plötzlich seine Entlassung bekannt wurde. (9. Mai 2017)
Journalisten versammeln sich vor dem Gebäude der Directors Guild of America in Los Angeles; hier sprach Comey am Dienstagabend vor Mitarbeitern, als plötzlich seine Entlassung bekannt wurde. (9. Mai 2017)
AP Photo/Damian Dovarganes
Trat sein Amt im September 2013 an und wurde nun entlassen: FBI-Chef James Comey. (Archivbild)
Trat sein Amt im September 2013 an und wurde nun entlassen: FBI-Chef James Comey. (Archivbild)
Drew Angerer/Getty Images, AFP
«Ich habe die Empfehlung akzeptiert, Sie sind hiermit entlassen»: Trumps Kündigungsschreiben an James Comey. (9. Mai 2017)
«Ich habe die Empfehlung akzeptiert, Sie sind hiermit entlassen»: Trumps Kündigungsschreiben an James Comey. (9. Mai 2017)
Jon Elswick, Keystone
Die Demokraten sind entsetzt über seine Entlassung: FBI-Chef James Comey während eines Hearings in Washington. (3. Mai 2017)
Die Demokraten sind entsetzt über seine Entlassung: FBI-Chef James Comey während eines Hearings in Washington. (3. Mai 2017)
Carolyn Kaster, Ex-Press
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Tatsächlich beschreiben US-Medien den Präsidenten in den Wochen vor Comeys Hinauswurf als wütend, ja als «ausser sich» über den FBI-Direktor. Nicht nur habe Trump Comey nicht verziehen, dass er Trumps unsinnige Behauptung, von Präsident Barack Obama abgehört worden zu sein, öffentlich ins Reich der Märchen verwiesen hatte. Trump habe überdies geschäumt über die intensivierten Russland-Nachforschungen des FBI.

«Jenseits aller Normalität»

Laut «New York Times» hatte Comey den Präsidenten wegen dessen Insistierens auf Obamas Lauschangriff im März vor Mitarbeitern als «verrückt» und «jenseits aller Normalität» bezeichnet. In seinem NBC-Interview bezichtigte Trump den ehemaligen FBI-Direktor wiederum, «Effekthascherei» betrieben zu haben und ein «Angeber» zu sein.

Video – Knall in Washington:

Trump fackelte mit seinem FBI-Chef nicht lange: James Comey wurde aus dem Amt entlassen. (Quelle: Tamedia/AFP, AP)

Kurz zuvor hatte der amtierende FBI-Direktor Andrew McCabe am Donnerstag vor einem Senatsausschuss Trumps Behauptung, Comey habe das Vertrauen seiner Behörde verloren, als falsch zurückgewiesen. Auch bestätigte McCabe, dass die Ermittlungen des FBI zur Rolle Moskaus im US-Wahlkampf «signifikant» seien. So hatte James Comey etwa kurz vor seiner Entlassung angeordnet, künftig nicht mehr wöchentlich, sondern täglich über den Stand der Nachforschungen informiert zu werden.

Trumps Grundproblem

Der Abgang Comeys dürfte die Situation des Präsidenten nun erheblich erschweren: Er erweckt sowohl im Kongress als auch in der Öffentlichkeit den Eindruck, das Tempo wie auch die Ausweitung der FBI-Untersuchung habe Trump in Alarmstimmung versetzt. Ein Grundproblem Trumps sei, dass er so gut wie nie etwas lese und seine Entscheidungen deshalb von Emotionen und Ausbrüchen bestimmt würden, glauben Insider.

Beispielsweise sei Trump besonders aufgebracht gewesen über die Behandlung des von ihm im Februar geschassten Sicherheitsberaters und Ex-Generals Michael Flynn in US-Medien. Tatsächlich wird Flynns Lage zusehends prekär: Ein von der Staatsanwaltschaft einberufenes Untersuchungsgremium hat in Alexandria im Staat Virginia Ermittlungen gegen Flynn wegen seiner Kontakte zu Russland und seiner Lobby-Tätigkeit für die Türkei und andere Klienten aufgenommen und unter Strafandrohung die Herausgabe relevanter Dokumente verlangt.

Verwicklungen des Kremls in den US-Wahlkampf

Das FBI hat unterdessen damit begonnen, die finanziellen Verbindungen von Trumps Immobilien-Imperium zu russischen Geldgebern zu durchleuchten. Nachdem ihm US-Banken im Gefolge mehrerer Pleiten den Geldhahn zugedreht hatten, erhielt Trump offenbar grosse Summen von russischen Investoren. Die Söhne des Präsidenten bestätigten dies mehrfach. Das FBI sowie der Generalstaatsanwalt des Staats New York, Eric Schneiderman, sind daran interessiert, ob Figuren aus dem Umfeld der russischen Mafia sowie Wladimir Putin nahestehende Oligarchen von Trump Eigentumswohnungen in New York und Florida zum Zweck der Geldwäsche kauften.

Auch der Geheimdienstausschuss des Senats, der gleichfalls die Verwicklung des Kremls in den US-Wahlkampf 2016 untersucht, will Informationen über die Finanzen des Präsidenten und seiner Top-Wahlkampfmitarbeiter: Der Ausschuss wandte sich bereits vergangene Woche mit einem Antrag auf Amtshilfe an die Abteilung für Wirtschaftskriminalität im Washingtoner Finanzministerium.

Fincen, so der Name der Abteilung, war mehrmals gegen ein Kasino Trumps in Atlantic City im Staat New Jersey vorgegangen, weil finanzielle Transaktionen entgegen den Bankgesetzen nicht angegeben wurden. Die Abteilung kann von jeder Bank, darunter auch ausländischen Banken mit US-Präsenz, Unterlagen anfordern.

Comey-Entlassung irritiert Republikaner

Daneben laufen die Nachforschungen der Abteilung Spionageabwehr beim FBI gegen Trumps-Wahlkampfteam wegen mutmasslicher Kontakte mit Moskau im Sommer und Herbst 2016 unvermindert weiter. Im Fokus der Ermittler stehen Kommunikationen zwischen Trump-Mitarbeitern und russischen Kontaktpersonen. Dabei sollen auch Informationen europäischer Geheimdienste ausgewertet werden.

Ob am Ende dieser Nachforschungen Anklagen erhoben werden, ist völlig unklar: Spionageabwehr-Ermittlungen sind notorisch schwierig und zeitraubend. Dennoch dürfte der Präsident, dessen Zustimmungswerte neuen Erhebungen zufolge unter 40 Prozent liegen, mit der Entlassung von James Comey ein Eigentor geschossen haben. Auch republikanische Senatoren wie etwa Richard Burr, der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, sind inzwischen besorgt über den Gang der Dinge in Donald Trumps Weissem Haus und fürchten um die politische Agenda ihrer Partei im Kongress.

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