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Warum Obama nach links rückt

US-Präsident Barack Obama und ein Teil der Demokratischen Partei positionieren sich weiter links. Damit kollidieren sie mit dem demokratischen Establishment.

Will nicht für die Ungleichheit in die Geschichte eingehen: US-Präsident Barack Obama.
Will nicht für die Ungleichheit in die Geschichte eingehen: US-Präsident Barack Obama.
AFP

Des Problems war er sich schon vor zwei Jahren bewusst: Wachsende soziale Ungleichheit und ein profunder Mangel an sozialen Aufstiegsmöglichkeiten gefährdeten den amerikanischen Traum, konstatierte Barack Obama in einer programmatischen Rede in Osawatomie im Staat Kansas im Dezember 2011. Geradezu nostalgisch verglich der Präsident darin die amerikanische Gegenwart mit einer Vergangenheit in den 50er- und 60er-Jahren, als «die grösste Mittelklasse und die stärkste Wirtschaft in der Geschichte der Welt« entstanden seien.

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