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Was die Gewalt in Kairo für die USA bedeutet

Das Blutbad in Ägypten hat die Hoffnungen zerstört, die Washington in den arabischen Frühling setzte. Es zeigt auch, wie gering der Einfluss Barack Obamas in Kairo geworden ist.

Das Misstrauen gegenüber den USA ist gross: Plakate mit Pro-al-Sisi- und Anti-Obama-Slogans in Kairo. (29. Juli 2013)
Das Misstrauen gegenüber den USA ist gross: Plakate mit Pro-al-Sisi- und Anti-Obama-Slogans in Kairo. (29. Juli 2013)
AFP

Die schrecklichen Ereignisse in Kairo wie auch das widersprüchliche Verhalten der Regierung Obama im syrischen Bürgerkrieg illuminieren eine amerikanische Nahost-Politik, die zusehends konfus und hilflos wirkt. Welche Erwartungen Washington auch immer an den arabischen Frühling gehabt haben mag: Nach dem gestrigen Gewaltausbruch ist endgültig Ernüchterung eingekehrt und verflogen die Hoffnung, die arabischen Völker könnten ihrer Geschichte korrupter Despoten, Militärdiktaturen und religiöser Eiferer in naher Zukunft entfliehen.

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