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«Was hat man, wenn man keine Hoffnung hat?»

Die Präsidentschaft von Barack Obama dauert nur noch wenige Wochen. First Lady Michelle ist sich sicher, dass das Volk ihren Mann vermissen wird.

Spricht von einer Zeit der Hoffnungslosigkeit für die USA: Michelle Obama, hier im Eisenhower Executive Office in Washington. (15. Dezember 2016)
Spricht von einer Zeit der Hoffnungslosigkeit für die USA: Michelle Obama, hier im Eisenhower Executive Office in Washington. (15. Dezember 2016)

Die First Lady der USA, Michelle Obama, hat in Zeiten der Krise einen «Erwachsenen» im Weissen Haus gefordert. Ihr Mann, US-Präsident Barack Obama, habe den Vereinigten Staaten Hoffnung gegeben, sagte sie in einem Interview mit Moderatorin Oprah Winfrey.

Hoffnung und Veränderung, das seien die Dinge gewesen, die Obama während seines Wahlkampfes im Jahr 2008 verprochen hat. Und er habe dies nicht getan, nur weil es ein netter Slogan ist. «Jetzt fühlen wir, wie es ist, keine Hoffnung zu haben», so die First Lady. «Was hat man noch, wenn man keine Hoffnung mehr hat? Sie ist ein notwendiges Konzept.»

Trumps Name bleibt unerwähnt

Bei ihren Reden zur Unterstüztung von Hillary Clintons Wahlkampf hatte Michelle Obama oftmals darauf verzichtet, den Namen des neu gewählten Präsidenten Donald Trump zu erwähnen. Auch während des Interviews mit Oprah kommt er nicht direkt zur Sprache.

Die Menschen würden Barack Obamas Art und Weise sicherlich noch zu schätzen lernen, sagte sie. Es sei wichtig, dass ein Präsident in schwierigen Zeiten erkläre: «Hey, es wird okay sein. Lasst uns das Gute in Erinnerung rufen, das wir haben. Lasst uns auf die Zukunft schauen. Lasst uns all' das anschauen, was wir aufbauen.»

Das Interview wird am Montag im US-TV-Sender CBS ausgestrahlt.

SDA/kat

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