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Was tun mit dem mächtigsten Drogenboss der Welt?

Chapo Guzmán ist wieder gefasst. Ihn an die USA auszuliefern, wäre für Mexiko riskant – ihn zu behalten genauso.

Ein Hinweis führte die Polizei zum Versteck des Drogenbosses: Mexikanischer Marine-Soldat sichert nach der Festnahme von Guzmán einen Kanal. (8. Januar 2016)
Ein Hinweis führte die Polizei zum Versteck des Drogenbosses: Mexikanischer Marine-Soldat sichert nach der Festnahme von Guzmán einen Kanal. (8. Januar 2016)
Keystone
Bei der Festnahme im mexikanischen Los Mochis, Sinaloa, sei ein Soldat verletzt worden. Die Soldaten selber hätten fünf Personen getötet und sechs festgenommen. (8. Januar 2016)
Bei der Festnahme im mexikanischen Los Mochis, Sinaloa, sei ein Soldat verletzt worden. Die Soldaten selber hätten fünf Personen getötet und sechs festgenommen. (8. Januar 2016)
Keystone
Als sie «El Chapo» schnappen konnten: Sicherheitskräfte des mexikanischen Militärs eskortieren den verhafteten Joaquín Guzmán in einem Navy-Hangar in Mexico City. (22. Februar 2014)
Als sie «El Chapo» schnappen konnten: Sicherheitskräfte des mexikanischen Militärs eskortieren den verhafteten Joaquín Guzmán in einem Navy-Hangar in Mexico City. (22. Februar 2014)
EPA/Mario Guzman
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Die Festnahme von Chapo Guzmán verschafft dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis. «Mission erfüllt: Wir haben ihn. Ich will die Mexikaner informieren, dass Joaquín Guzmán Loera verhaftet wurde», schrieb der Präsident auf Twitter. Im Juli 2015 war es dem Chef des Sinaloa-Kartells gelungen, durch einen Tunnel aus dem Hochsicherheitsgefängnis Altiplano zu entkommen. Für die mexikanische Regierung war es eine beispiellose internationale Schmach, die sie nun halbwegs wieder wettgemacht hat.

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