Zum Hauptinhalt springen

Pekings langer Arm

Als Touristen getarnte Agenten aus China machen sich in den USA auf die Suche nach abtrünnigen Landsleuten. Das passt der Obama-Regierung gar nicht.

Agenten aus Peking suchen in den USA nach Flüchtlingen: Chinatown in New York. (Archivbild)
Agenten aus Peking suchen in den USA nach Flüchtlingen: Chinatown in New York. (Archivbild)
Bebeto Matthews, Keystone

Die chinesische Regierung beschäftigt offenbar eine Art Auslandspolizei, die Exil-Chinesen aufspürt, einschüchtert und zur Rückkehr in die Heimat drängt. Die Aktivitäten dieser Agenten in den USA haben die amerikanische Regierung jetzt zu einem offiziellen Protest in Peking veranlasst. Dies berichtet die «New York Times». Demnach ist man in Washington zunehmend verärgert darüber, dass die chinesischen Agenten ihre Zielpersonen unverhohlen unter Druck setzen, sofort nach China zurückzukehren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.