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Wer an Obama herumzerrte, bis er nachgab

Eine illustre Gruppe hat Barack Obama zum Umdenken im Syrienkonflikt bewogen. Allen voran offenbar der König von Jordanien. Er brachte dem US-Präsidenten eine Landkarte von «Sunnistan».

Zu Besuch im Weissen Haus: Jordaniens König bei Barack Obama. (26. April 2013)
Zu Besuch im Weissen Haus: Jordaniens König bei Barack Obama. (26. April 2013)
Reuters

Über Monate zauderte er, jetzt aber knickte er ein: Unter dem Vorwand, das Assad-Regime in Syrien habe eindeutig Chemiewaffen eingesetzt und damit eine «rote Linie» überschritten, ordnete Barack Obama Waffenlieferungen an die syrischen Aufständischen an. Von Eindeutigkeit kann zwar keine Rede sein – UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon war wesentlich vorsichtiger in seiner Einschätzung –, Obama aber rang sich endlich zu einem Kurswechsel durch, wenngleich ihm dieser nicht behagt. Zu wenig heftig und zu spät werde hier reagiert, lautete der Einwand von Kritikern in Washington, die neben einer Flugverbotszone mehr als nur kleinkalibrige Waffen für die syrischen Aufständischen verlangen.

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