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Wer wird Wahlkampf-Millionär?

Der Casino-Magnat Sheldon Adelson will sich einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten kaufen – wie 2012. In Las Vegas buhlten mehrere Bewerber um seine Gunst.

In der korrupten Welt amerikanischer Wahlkampffinanzierung mit ihren Bestechlichkeiten sowie dem Mega-Einfluss superreicher Spender ist er ein Juwel, mit dem sich alle republikanischen Präsidentschaftskandidaten liebend gern schmücken möchten: Sheldon Adelson (81), auf der «Forbes»-Liste der global Reichsten auf Rang 12 und rund 32 Milliarden Dollar schwer.

Der Casino-Magnat und überzeugte Republikaner spendete bei der Präsidentschaftswahl 2012 kühle 100 Millionen Dollar, 15 davon für Newt Gingrich, den ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses. Gingrich war ein aussichtsloser Bewerber, doch ermöglichte ihm Adelsons Zaster den Verbleib im republikanischen Kandidatenfeld weit jenseits des politischen Verfallsdatums.

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