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Wikileaks als Abenteuer

Zwei Computercracks entdeckten eine Wildnis, wo Staat und Konzerne angreifbar sind. Als sie Erfolg, Geld und Macht hatten, zerbrach ihre Freundschaft. Nun hat der eine ein Buch geschrieben.

Nach dem Bruch mit seinem Freund gründete er eine eigene Plattform - und schrieb ein Buch: Daniel Domscheit-Berg.
Nach dem Bruch mit seinem Freund gründete er eine eigene Plattform - und schrieb ein Buch: Daniel Domscheit-Berg.

Der eine arbeitete zwanzig Stunden am Tag. Und schämte sich ein wenig seiner Schwäche. Denn wenn er aufs Sofa fiel, sass sein bester Freund weiter am Computer. Und wenn er wieder erwachte, sah er seinen Freund noch immer gleich dasitzen: aufrecht, reglos, wie ein schmaler Buddha.

So sah der Höhepunkt der Freundschaft zwischen Daniel Domscheit-Berg und Julian Assange aus. Einer Freundschaft von zwei Männern, die sich kaum je physisch trafen, sondern meist über abhörsicheren Computerchat sprachen. Und dabei planten, die halbe Welt aus den Angeln zu heben. Und die, als sie damit Erfolg hatten, zu Feinden wurden.

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