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«Wir dürfen nicht nervös werden»

Urs Gerber bewachte bis vor wenigen Tagen die Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Die Schweizer Beobachter bemühen sich dort um Normalität – jetzt mehr denn je.

Wird nach fünf Jahren an der koreanischen Grenze pensioniert: Urs Gerber in der demilitarisierten Zone an der koreanischen Grenze.
Wird nach fünf Jahren an der koreanischen Grenze pensioniert: Urs Gerber in der demilitarisierten Zone an der koreanischen Grenze.
Kim Hong-Ji, Reuters
Gerber im Gespräch mit Mats Engman. Delegationen aus Schweden und der Schweiz bilden die neutrale Überwachungskommission.
Gerber im Gespräch mit Mats Engman. Delegationen aus Schweden und der Schweiz bilden die neutrale Überwachungskommission.
Kim Hong-Jo, Reuters
Urs Gerber empfängt die Delegation um den damaligen deutschen Aussenminister Frank-Walter Steinmeier.
Urs Gerber empfängt die Delegation um den damaligen deutschen Aussenminister Frank-Walter Steinmeier.
Maurizio Gambarini, Keystone
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Am Tag, an dem Donald Trump Nordkorea mit der Apokalypse drohte, hatte Divisionär Urs Gerber seinen letzten Einsatz auf der koreanischen Halbinsel. Fünf Jahre leitete Gerber die Beobachtermission der Schweizer Armee an der Grenze zwischen Norden und Süden. Am Mittwoch gab er sein Kommando plangemäss ab: Der 65-Jährige geht in Pension. Er tut es in einer Phase, in der dieser Konflikt so brenzlig ist wie schon lange nicht mehr.

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