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«Wir dürfen Trump nicht fürchten»

Whistleblower Edward Snowden hat sich zum Wahlsieg von Donald Trump geäussert. Man dürfe sich nicht auf Politiker verlassen, warnt er.

Screenshot Startpage.com

NSA-Whistleblower Edward Snowden hat sich im Rahmen einer Livediskussion auf Startpage.com zum Wahlsieg von Donald Trump geäussert. Er wurde für die Live-Diskussion per Satellit aus Russland zugeschaltet.

Auf die Frage, was der Wahlsieg Trumps für Auswirkungen hat, sagte Snowden: «Wir haben alle viel Hoffnung in Obama gesteckt. Wir haben geglaubt, dass sich alles ändern würde, wenn die richtige Person im Büro sitzt. Erst später haben wir gemerkt, dass es nicht so ist.» Er wolle damit nicht Obama kritisieren. «Ich will damit sagen, dass wir nicht zu viel Angst haben sollten. Am Ende des Tages ist es nur ein Präsident.»

«Nicht Politiker machen Veränderungen»

«Wenn wir eine bessere Welt wollen, dürfen wir nicht auf Obama hoffen oder Trump fürchten, wir müssen sie uns selbst bauen.» Nicht Politiker machten Veränderungen, so Snowden. «Wenn wir sicher sein wollen, dass unsere Rechte durchgesetzt werden, können wir uns nicht auf Wahlen verlassen.»

Noch ist unklar, welche Auswirkungen die Präsidentschaft von Donald Trump auf Snowden haben wird. Trump hatte Snowden wiederholt bedroht, im Jahr 2013 forderte er für ihn die Todesstrafe. Da sich die Beziehungen zwischen Russland und den USA verbessern dürften, könnte Moskau als Asylgeber für Snowden wegfallen.

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