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Eine unerfreuliche Wahrheit im Impeachment

Alle im US-Senat wissen, dass der US-Präsident seine Macht missbraucht hat. Den Republikanern ist das egal. Es muss ihnen egal sein.

Draussen Pizzaschachteln, drinnen historische Zitate: Eingang zum Saal des US-Senats, der in diesen Tagen das Impeachment gegen Trump verhandelt. Foto: Getty Inages
Draussen Pizzaschachteln, drinnen historische Zitate: Eingang zum Saal des US-Senats, der in diesen Tagen das Impeachment gegen Trump verhandelt. Foto: Getty Inages

Ein Impeachment ist eine ernste Sache. Historisch. Da kann man nicht einfach so daherreden. Viele Demokraten haben daher in den Tiefen der amerikanischen Geschichte nach den passenden Worten gesucht, um zu begründen, warum Präsident Donald Trump aus dem Amt geworfen gehört. Und meistens landeten sie bei den Gründervätern der Nation. Das hat dazu geführt, dass es im Kongress in den vergangenen Tagen Zitate von James Madison, Thomas Jefferson und George Washington hagelte. Auch Alexander Hamilton war beliebt – so sehr, dass sich einige Republikaner ebenfalls auf ihn beriefen, allerdings, um Trump in Schutz zu nehmen und das Impeachment zu geisseln. Da Hamilton seit 215 Jahren tot ist, konnte er sich selbst nicht zur Sache äussern.

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