Zum Hauptinhalt springen

Zehntausend wollen den «Sozialisten» sehen

Phänomen Bernie Sanders: Der linke US-Präsidentschaftsbewerber begeistert die demokratische Basis. Wird er zur Gefahr für Hillary Clinton?

Martin Kilian
Clinton-Enttäuschte wenden sich ihm zu: Bernie Sanders. (Archivbild)
Clinton-Enttäuschte wenden sich ihm zu: Bernie Sanders. (Archivbild)
Keystone

Mitten im trägen amerikanischen Sommer bahnt sich eine politische Überraschung an: Bernie Sanders, parteiloser Senator aus Vermont, demokratischer Präsidentschaftskandidat und Liebling des progressiv-linken Flügels der Demokratischen Partei, zieht bei Wahlveranstaltungen grosse Menschenmengen an – und rückt Hillary Clinton, der erklärten Favoritin für die demokratische Präsidentschaftsnominierung 2016, bei Umfragen zusehends näher. «Sanders ermutigt von Menschenmengen und steigenden Umfragewerten in Iowa», titelte neulich der «Des Moines Register», die wichtigste Zeitung im Staat der ersten parteiinternen Vorwahlentscheidung Anfang 2016.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen