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Zwei Jahre nach Snowden – was wird aus Telefonüberwachung?

Selbst innerhalb des amerikanischen Geheimdienstes waren die Abhörpraktiken umstritten – schon lange vor Snowdens Enthüllungen. Der US-Kongress steht nun vor einer schwierigen Entscheidung.

Das Geheimprogramm zum Sammeln und Speichern von Telefonmitschnitten war bereits vor der Enthüllung durch Edward Snowden intern umstritten: Der Eingang zum NSA-Hauptquartier in Fort Meade. (6. Juni 2013)
Das Geheimprogramm zum Sammeln und Speichern von Telefonmitschnitten war bereits vor der Enthüllung durch Edward Snowden intern umstritten: Der Eingang zum NSA-Hauptquartier in Fort Meade. (6. Juni 2013)
Patrick Semansky, Keystone
Mit seinen Enthüllungen löste er im Juni 2013 dennoch weltweite Empörung aus: Ex-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden.
Mit seinen Enthüllungen löste er im Juni 2013 dennoch weltweite Empörung aus: Ex-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden.
The Guardian, Keystone
Als Reaktion auf die weitverbreitete Kritik schlug US-Präsident Barack Obama im Januar 2014 vor, dass die NSA das Sammeln der Aufnahmen beenden solle. Stattdessen will er die Telefonkonzerne einbinden. (28. März 2015)
Als Reaktion auf die weitverbreitete Kritik schlug US-Präsident Barack Obama im Januar 2014 vor, dass die NSA das Sammeln der Aufnahmen beenden solle. Stattdessen will er die Telefonkonzerne einbinden. (28. März 2015)
Carolyn Kaster, Keystone
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Das kostspielige und umstrittene NSA-Geheimprogramm zum Sammeln und Speichern von Telefonmitschnitten in den USA war bereits vor der Enthüllung durch Ex-Mitarbeiter Edward Snowden intern umstritten. Schon Monate bevor Snowden die umstrittene Praxis aufdeckte, dachte die Geheimdienstbehörde über ein Ende des Programms nach. Der Grund: Die Kosten standen in keinem Verhältnis zum spärlichen Ertrag für die Terrorismusabwehr. So berichten es derzeitige und frühere Geheimdienstmitarbeiter der Nachrichtenagentur AP.

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