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Al-Qaida im Jemen bekennt sich zu «Charlie-Hebdo»-Anschlag

Ein Kommandeur von al-Qaida im Jemen bekennt sich in einem Video zum Attentat auf das Satiremagazin. Er verunglimpft Frankreich und spricht von weiteren «Tragödien und Terror».

Einer der Köpfe im Jemen: Al-Anasi sagte, al-Qaida im Jemen wählte «das Ziel, legte den Plan vor und finanzierte die Operation».
Einer der Köpfe im Jemen: Al-Anasi sagte, al-Qaida im Jemen wählte «das Ziel, legte den Plan vor und finanzierte die Operation».

Im Vordergrund sitzt Nasser Ben Ali al-Anasi. Er ist einer der Köpfe von al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel. Im Hintergrund weht eine computeranimierte Flagge des Jihad. Al-Anassi sagte in einem elfminütigen Video: «Es wurden Helden rekrutiert, und sie haben gehandelt».

Mit dieser Videobotschaft bekennt sich der jemenitische Ableger des Terrornetzwerks al-Qaida zu dem Anschlag auf die französische Satirezeitung «Charlie Hebdo». Al-Ansi sagt in dem Video weiter, Frankreich gehöre zur «Partei des Satans». Er warnte vor weiteren «Tragödien und Terror». Der jemenitische Ableger von al-Qaida wählte nach seinen Worten «das Ziel, legte den Plan vor und finanzierte die Operation». Der Anschlag sei auf Befehl von Al-Qaida-Chef Aiman al-Sawahiri verübt worden.

(Video: Reuters)

Damit bestätigt al-Qaida im Jemen, was die Attentäter behaupteten. Die Brüder Chérif und Said Kouachi hatten vor einer Woche einen Anschlag auf die Zeitungsredaktion in Paris verübt, bei dem insgesamt zwölf Menschen getötet wurden. Bereits kurz nach dem Anschlag wurde bekannt, dass sie Verbindungen zu den Terroristen im Jemen gehabt haben sollen.

Terroristen nutzen Instabilität im Jemen aus

Die Terrorgruppe ist einer der aktivsten Ableger des weltweit agierenden Al-Qaida-Netzwerks. Die sunnitischen Extremisten nutzen den instabilen Jemen unter anderem als Rückzugsort und Rekrutierungsbecken. Im Jemen verüben sie immer wieder Anschläge.

SDA/spu

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