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Ausnahmezustand bei «Le Figaro»

Wie arbeitet das französische Traditionsblatt in diesen hektischen Tagen und wieso schaute der Innenminister kurz nach dem «Charlie-Hebdo»-Attentat vorbei? Ein Besuch auf der «Le Figaro»-Redaktion in Paris.

40 Angestellte arbeiten hier: Der Newsroom von «Le Figaro».
40 Angestellte arbeiten hier: Der Newsroom von «Le Figaro».
Tina Huber
Steht Wache: Ein Polizist vor dem Haupteingang des «Le Figaro».
Steht Wache: Ein Polizist vor dem Haupteingang des «Le Figaro».
Tina Huber
Zutritt nur noch via Hintereingang: Gitter vor dem Haupteingang von der  «Le Figaro»-Redaktion.
Zutritt nur noch via Hintereingang: Gitter vor dem Haupteingang von der «Le Figaro»-Redaktion.
Tina Huber
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40 Pizzen bestellte Laurence de Charette am Mittwochabend. «Niemand dachte ans Essen, also habe ich mich darum gekümmert», erklärt die Chefredaktorin von lefigaro.fr, der Onlineausgabe des Pariser Traditionsblattes «Le Figaro».

Mittwochabend, das war wenige Stunden nach dem Attentat auf die Redaktion des Satiremagazins «Charlie Hebdo» in Paris, was wirklich vor sich ging, verstand niemand, einzig, dass es schlimm war. De Charette, knielanges Kleid, Pumps, rote Fingernägel, hat den Besuch in ihr Büro gebeten, «obwohl ich eigentlich viel lieber im Newsroom sitze».

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