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Die «heuchlerische» Seite des Trauermarschs

Am Tag der Trauer in Paris schritten gestern über fünfzig politische Führer aus aller Welt gemeinsam voran – ganz im Namen der Pressefreiheit. Einige von ihnen treten dieselbe in der Heimat mit Füssen.

Nutzte den Trauermarsch für den Wahlkampf im eigenen Land: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu neben François Hollande. (11. Januar 2015)
Nutzte den Trauermarsch für den Wahlkampf im eigenen Land: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu neben François Hollande. (11. Januar 2015)
Thibault Camus, Keystone
«Die Wirtschaftsmigration ist eine schlechte Sache für Europa»: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wird von François Hollande begrüsst. (11. Januar 2015)
«Die Wirtschaftsmigration ist eine schlechte Sache für Europa»: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wird von François Hollande begrüsst. (11. Januar 2015)
Keystone
Schon am Tag vor dem offiziellen Gedenkmarsch versammeln sich die Menschen überall in Frankreich zum gemeinsamen Trauern, wie hier in Marseille im Süden des Landes. (10. Januar 2015)
Schon am Tag vor dem offiziellen Gedenkmarsch versammeln sich die Menschen überall in Frankreich zum gemeinsamen Trauern, wie hier in Marseille im Süden des Landes. (10. Januar 2015)
Keystone
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Weit über drei Millionen Menschen haben gestern in ganz Frankreich ein Zeichen gegen Gewalt und Extremismus gesetzt. Allein in Paris gedachten bis zu 1,6 Millionen Demonstranten der 17 Opfer der islamistischen Anschlagsserie. Das Innenministerium in Paris sprach von einer «beispiellosen» Versammlung.

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