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Die IS-Chefs verlassen ihre Hochburg

Der Luftkrieg der Franzosen gegen die IS-Terrormiliz zeigt offenbar Wirkung. Hochrangige IS-Kader und ihre Familien sollen sich von Raqqa in Syrien ins irakische Mossul bewegen.

Seit Sonntag fliegt Frankreich mit in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten stationierten Kampfjets der Typen Rafale und Mirage 2000 intensive Luftangriffe auf Ziele der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien. Sie bombardierten Kommandozentralen und andere Einrichtungen des IS in Raqqa, der Hauptstadt der Jihadisten, und in Deir al-Sor. Glaubt man der mit der Opposition verbundenen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London, zeigen sie erste Wirkung. Deren Informanten berichten, mindestens 33 IS-Kämpfer seien getötet worden – die vielleicht sogar wichtigere Information: Hochrangige IS-Kader und ihre Familien würden sich von Raqqa nach Mossul bewegen. Die Grossstadt mit einst 2,5 Millionen Einwohnern ist die Hochburg des IS im Irak.

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