Zum Hauptinhalt springen

Die Nummer gegen das Trauma

«Machen wir eine Nummer?» – «Ja, lasst uns eine machen»: Wie die Überlebenden von «Charlie Hebdo» die nächste Ausgabe planen.

Wollen zeigen, «dass die Terroristen nicht gewonnen haben»: «Charlie Hebdo»-Chefredaktor Gerard Briard, Anwalt Richard Malka und Kolumnist Patrick Pelloux (v.l.n.r) an einer Redaktionssitzung in den Büros der Zeitung «Libération». (9. Januar 2015)
Wollen zeigen, «dass die Terroristen nicht gewonnen haben»: «Charlie Hebdo»-Chefredaktor Gerard Briard, Anwalt Richard Malka und Kolumnist Patrick Pelloux (v.l.n.r) an einer Redaktionssitzung in den Büros der Zeitung «Libération». (9. Januar 2015)

Ihre Redaktion im XI. Arrondissement steht unter Polizeisiegeln, gezeichnet vom zehnminütigen Blutrausch zweier Terroristen. Sie werden nie mehr da arbeiten, ginge gar nicht. Aber arbeiten wollen sie, die Überlebenden des satirischen Wochenblatts «Charlie Hebdo». Die Zeitung «Libération» holte die zwanzig Zeichner und Journalisten zu sich an die Rue Béranger, in den achten Stock ihres alten, zum Medienhaus umfunktionierten Parkhauses bei der Place de la République, stellte ihnen fünf Computer zur Verfügung, fünf weitere kamen von der Zeitung «Le Monde». «Libé» machte für die Kollegen auch eine Ausnahme bei ihrem strengen Rauchverbot.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.