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Ein Attentat auf die Fraternité

Die Terrorangst der Franzosen bewahrheitet sich:  In Paris haben drei Terroristen die Redaktion der Satirezeitung «Charlie Hebdo» gestürmt und 12 Menschen hingerichtet – um Mohammed zu rächen, wie sie sagten.

Von Oliver Meiler
«Wir haben keine Angst»: Tausende zeigen in Paris ihre Solidarität mit den Opfern – und gleichzeitig, dass sie sich vom Terror nicht einschüchtern lassen. Foto: Thibault Camus (AP, Keystone)
«Wir haben keine Angst»: Tausende zeigen in Paris ihre Solidarität mit den Opfern – und gleichzeitig, dass sie sich vom Terror nicht einschüchtern lassen. Foto: Thibault Camus (AP, Keystone)

Sie sassen gerade beisammen für die wöchentliche Planungskonferenz, wie jeden Mittwochmorgen, 11.30 Uhr, im Redaktionsgebäude im XI. Arrondissement von Paris. Es wurde früher oft gelacht an diesen Sitzungen von «Charlie Hebdo». Und viel debattiert über Ideen für Karikaturen und Cover. Satire ist ein hartes Geschäft. Sie soll ja immer gescheit und lustig zugleich sein. Besonders schwierig ist das Genre der «vignette», wie die Franzosen die Karikatur nennen. Sie soll sich dem Betrachter möglichst schnell erschliessen, in Tiefe und Witz.

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